Krabbencocktail To Go

Snack für 8-10 Personen von Peter Wagner

Krabbencocktail To Go

Für die heiße Schlacht am Kalten Buffet bestens gerüstet zeigt sich dieserr Vorspeisen- und Snack-Klassiker. „Krabbensalat“ ist ja bei jedem Stehempfang einer der Superhits, dummerweise entsteht dabei auch jede Menge Kleinst-Schmutzgeschirr mit den entsprechenden logistischen Problemen wie Abräumen und Säubern. Deshalb hier mal eine witzige Variante, die (außer einer kleinen Serviette für den Notfall) keinerlei Essgerät außer Hand und Mund benötigt: Der „Krabbencocktail To Go“ ist straff in große grüne Salatblätter zu Spitztüten aufgerollt, die auch als Fingerfood keine Probleme machen. Außerdem vermehrt der Snack durch Verwendung von fettreduzierter Mayo-Creme, leichten Zutaten und auch durch die Weglassung jeglicher zusätzlicher Kohlehydrate nicht den Hüftspeck.

 

Schließlich soll unser Krabbencocktail keine Cocktailkleidchen sprengen.

 

© 2014 Peter Wagner/kochtext
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Zubereitungszeit: 5 Minuten
Level: apprenti cuisine
Zubereitungsart: sequentiell

Zutaten

Cocktailsauce
200
g
Light Mayonnaise
Hellmann's Lighter Than Light Mayonnaise 400g - extrem fett- und kalorienreduzierte Qualitäts-Mayonaise

Bestandteile
Wasser, modifizierte Maisstärke, Branntweinessig, pasteurisiertes Ei & Eigelb (3,7%), Gewürze, Zucker, Salz, Pflanzenöl, Glukosesirup, Citrus Fibres, (Lactose), Stabilisator (Xanthan Gum), Farben (Titandioxid, Beta Carotin), Konservierungsmittel (Kaliumsorbat), Zitronensaft-Konzentrat, Antioxidationsmittel (Calcium Disodium EDTA)

Light Mayonnaise
Einkausftipp Light Mayonnaise
50
g
Tomatenmark
Die Firma mit dem für deutsche Ohren witzigen Namen Mutti ist DER Hersteller von Tomatenprodukten in Italien. Den Grundstein dieser Form der Tomatenversorgung legte 1899 Marcellino Mutti, der früh das Potenzial konzentrierter Tomatensauce erkannte und einer der ersten Manufakturen in der Region um Parma eröffnete. Erst 1951 erlebte allerdings die Welt das Tomatenmark aus der Tube, eine Idee von Ugo Mutti, die sich anfangs nur schwerfällig gegen die Dosen durchsetzen konnte.
Tomatenmark
Einkausftipp Tomatenmark
25
g
Meerrettich, aus dem Glas
4
EL
Orangensaft, frisch gepresst
2
EL
Cognac
Nicht zu teuer zum Kochen, nicht zu kratzig zum Trinken: Francois Voyer Cognac VS
Whisky & Cognac / Frankreich - Bordeaux - Charente - Cognac / Francois Voyer

Rüdiger Kühnle: "Dieser Cognac reifte für 2 Jahre im Holzfass und bringt auch dessen feine Röstaromen mit sich. Die Farbe hat einen eleganten Bernstein - und Mahagoniton. Die Nase wird dominiert von getrockneten Aprikosen, etwas Zitrone und Mandeln. Am Gaumen ist er angenehm weich, leicht und mild. Die Holznote schmeckt fein aber nicht zu stark hervor."
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Cognac
Cognac
1
EL
Bio-Zitrone, Schalenabrieb
Soll die Schale direkt gegessen oder als Zutat eingesetzt werden, unbedingt nur Bio-Früchte verwenden - und auch die zuvor sehr gründlich waschen.
Bio-Zitrone, Schalenabrieb
2
EL
Balsamicoessig, weiss
Weißer Balsamico aus Trebbiano-Weinessig und eingekochtem Traubenmost. Geringe Säure, feine Süße. Seine helle Farbe gibt vielen Gerichten wie z. B. Tomate mit Mozzarella einen optischen Vorteil.
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Balsamicoessig, weiss
Balsamicoessig, weiss
Einkausftipp Balsamicoessig, weiss
1
Prise
Salz
Profitipp: Bevorzugt Meersalz einsetzen, das schmeckt sogar beim Nudelkochwasser besser:

Hier ist kein Fleur de Sel gemeint, sondern preiswertes, feines Meersalz ohne künstliche Zusätze. Dieses unraffinierte Atlantik Meersalz ist reich an Mineralstoffen und Spurenelementen. Atlantik Meersalz ist unraffiniert, ohne Rieselhilfe oder Zusatzstoffe, ideal zum Kochen und Würzen. Das Meersalz stammt aus einem Naturschutzgebiet in der Bretagne, Frankreich. Hier wird heute noch das Salz gewonnen wie vor 1000 Jahren.
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Salz
Salz
Einkausftipp Salz
1
Prise
Pfeffer, weiss aus der Mühle
Indischer Hochland-Pfeffer kommt von der südindischen Malabarküste im heutigen Bundesstaat Kerala. Das Besondere jedoch ist, dass er nicht von den großen Plantagen im Tiefland stammt, sondern in den entlegenen, sehr dünn besiedelten Bergregionen Keralas angebaut wird, die noch weitgehend von ursprünglichen Urwäldern bedeckt sind.

Sowohl die dort siedelnden Kleinbauern-Familien als auch die dort ansässigen Ureinwohner, die bis heute in Stammesgemeinschaften leben, verfügen noch über die alten, aromatischen Pfeffersorten, die sie in kleinen Gewürzgärten im Hochland kultivieren. Die Erzeuger erhalten für diese einzigartige Qualität einen Aufpreis von 50 % über dem handelsüblichen Marktpreis.

Der Ernteertrag ist bei diesen traditionellen Sorten geringer, dafür ist das Aroma des indischen Hochland-Pfeffer viel intensiver. Aber auch dem vollständigen Verzicht auf synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel und dem Pflücken von Hand in mehreren Durchgängen, verdankt der indische Hochland-Pfeffer seine besondere Güte.
Nach der Ernte werden die Pfefferbeeren sonnengetrocknet, gereinigt und sortiert und anschließend ohne den Einsatz von Begasung, Bestrahlung oder chemischen Lagerschutzmitteln direkt nach Deutschland verschifft.

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Pfeffer, weiss aus der Mühle
Pfeffer, weiss aus der Mühle
Einkausftipp Pfeffer, weiss aus der Mühle
1
Spritzer
Tabasco
Tabasco, rot, von McIlhenny
Beschreibung:
Tabasco Pfeffersauce rot wird aus ausgesuchten Pfefferschoten, die seit über 115 Jahren von der Familie McIlhenny auf Avery Island angebaut und gepflegt werden, gebraut. Die Pfefferschoten reifen 3 Jahre in Eichenfässern nur so kommt der einzigartig feine Geschmack und das Aroma zur vollen Entfaltung. Für eine mildere Würze versuchen Sie Tabasco grün.
Tabasco
1
Stück
Grapefruit, rosa
20
g
Selleriebrunoise (Staudensellerie)
Winzige, max. 2 mm kleine Würfelchen; Stangen vorher schälen
Selleriebrunoise (Staudensellerie)
50
g
Champignons. weiss
Krabbben & Garnitur
300
g
Nordseekrabben, frisch gepult
200
g
Garnelen, geschält und gekocht
TK-Ware
Garnelen, geschält und gekocht
1
EL
Zitronensaft, frisch gepresst
2
EL
Dill, frisch gehackt
1
Stück
Kopfsalat
1
EL
Zitronen-Zesten
Dill, frisch

Wein-Tipp

Karl May Blutsbruder "für immer vereint" Weiss 2013

 

Der neue Karl May Blutsbruder "für immer vereint" Weiss leuchtet goldgelb mit kräftigen und üppigen Reflexen im Glas. Das Bukett zeigt Aromen von Zitrusfrüchten, Papaya, Akazienhonig, frischer noch fast unreifer Mango, sowie etwas Brioche, schwarzen Tee, Karamell und einen zarten Hauch von Mokka und Birkenasche. Am Gaumen ist der Karl May Blutsbruder Weiss zartseidig, samtig, elegant und ausgestattet mit cremiger Textur. Ein Schmeichler mit mineralischem Nachdruck und trinkfreudigem Abgang.

Text BELViNi.DE

Wenn zwei Brüder in Winnetou-Old-Shatterhand-artigem Einvernehmen in der ewigen Weite des Wonnegaus ein Weingut bewirtschaften, das echt und ehrlich „Karl May“ heißt, dann muss es dort doch Weine Namens „BLUTSBRUDER“ geben. Jetzt auch in Weiß!


Bewertung & Awards


Gault Millau 2014: 86 Punkte für 2012
Gault Millau 2013: 86 Punkte für 2011
BELViNi.DE 2013: 88 Punkte für 2013 "saugut"

 

 

Musik-Tipp

Klassische Cocktailmusik braucht nicht mehr als Piano, Gitarre, Bass und leise Percussion, und auch der Schweizer Singer/Songwriter Hendrix Ackle kann sich mit dieser bis zur Grenze des „Unplugged“ reduzierten Besetzung am besten entfalten: Die in makellosem Englisch intonierten Songs seines Albums „Logbook“ (Broken Silence) gehören zu den eindringlichsten und gänsehäutigsten, die man im Moment im Herzen Europas zu hören bekommt.

Zubereitung

Cocktailsauce

Für die Sauce alle Zutaten

 

 

mit Schneebesen

 

 

zu einer glatten, zähen Masse vermischen, mit Salz, Pfeffer und Tabasco beherzt abschmecken.

 

 

Von der Grapefruit

 

 

5 Segmente ohne die Zwischenhäute auslösen, jeweils längs halbieren und in kleine Stücke schneiden.

 

 

Saft auffangen. Sellerie waschen und so fein wie möglich hacken.

 

 

Champignons auf scharfem Hobel mit der feinsten Einstellung hauchdünn hobeln

 

 

und zusammen mit Sellerie, Grapefruit und deren Flüssigkeit unter die Sauce heben.

 

 

10 Minuten ziehen lassen, umrühren und abschmecken – evtl. mit einer Prise Zucker und einem Spritzer Zitronensaft.

 

Krabbben & Garnitur

Dill fein hacken.

 

 

Krabben und Garnelen mit Zitronensaft und Dill vermengen, 10 Minuten marinieren.

 

 

Vom Kopfsalat 10 große Blätter abzupfen, abwaschen und trocken zupfen. Mittelstrunk sehr knapp ca. 4 cm tief heraus schneiden.

 

Anrichten

Krabben/Garnelen samt Saft in die Sauce einrühren. Salatblätter am unteren Einschnitt übereinander klappen, Cocktail darauf verteilen und glatt streichen,

 

 

(Füllung langt für 8-12 Cones). Vom linken Rand aus straffe Spitztüten aufwickeln, aus denen oben etwas von dem Cocktail herausquillt. mit Zitronenzesten und Dillspitzen garnieren

 

 

und zusammen mit kleinen Servietten als Fingerfood reichen.

Chef de Cuisine

Peter Wagner

Peter Wagner

Peter Wagner

Kocht länger als er für Geld schreibt – seit 1976. Der Musikjournalist lebt in Hamburg und liebt alles, was mit Verstand und Hingabe aus frischen Zutaten zubereitet wird. Seit 2007 schreibt er die Samstags-Kolumne „Tageskarte“ auf Spiegel online. Weitere Infos bei seiner Agentur kochtext...

monsterkoch@kochmonster.de
www.kochtext.de