Erdbeer-Bananen-Biskuitrolle

Dessert für 8 Personen von Michael Mussotter

Erdbeer-Bananen-Biskuitrolle

Dieses Rezept ist ganz einfach, taugt als Snack, als Party-Fingerfood, aber auch als gut vorzubereitendes Dessert. Der Biskuit gelingt immer, hat die richtige Konsistenz und als Rolle sowieso seine definitive Bestimmung gefunden.

© 2009 Kochmonster / Michael Mussotter
Vorbereitungszeit:
Zubereitungszeit: 30 Minuten
Level: commis de cuisine
Zubereitungsart: sequentiell

Zutaten

Biskuit
4
Stück
Eigelb
4
Stück
Eiweiß
80
g
Zucker, weiss
60
g
Weizenmehl
40
g
Speisestärke
50
g
Butter, geschmolzen
Witzigmanns Lieblingsbutter: die ungesalzene Echire Butter doux AOC. Hans-Georg Pestka: "Tagesfrische Milch wird für fast einen Tag angesäuert - dabei bilden sich die charakteristischen Aromen - und dann klassisch im Holzfass weiterverarbeitet."
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Butter, geschmolzen
Butter, geschmolzen
1
Prise
Salz
Profitipp: Bevorzugt Meersalz einsetzen, das schmeckt sogar beim Nudelkochwasser besser:

Hier ist kein Fleur de Sel gemeint, sondern preiswertes, feines Meersalz ohne künstliche Zusätze. Dieses unraffinierte Atlantik Meersalz ist reich an Mineralstoffen und Spurenelementen. Atlantik Meersalz ist unraffiniert, ohne Rieselhilfe oder Zusatzstoffe, ideal zum Kochen und Würzen. Das Meersalz stammt aus einem Naturschutzgebiet in der Bretagne, Frankreich. Hier wird heute noch das Salz gewonnen wie vor 1000 Jahren.
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Salz
Salz
Einkausftipp Salz
Füllung
250
g
Erdbeeren
20
g
Zucker, weiss
100
g
Banane, reif
250
g
Schlagsahne
2
Stück
Gelatine, Blätter, weiss
10
ml
Cointreau
aus den Schalen süßer und bitterer Orangen hergestellter Likör
Cointreau
0,25
Stück
Limettensaft

Wein-Tipp

Wenn der Biskuit als Dessert gereicht wird, empfiehlt das Kochmonster einen eisgekühlten weißen Portwein wie den Ramos Pinto Tawny White Port :

 

 

 

 

Rüdiger Kühle von Belvini : "Das wildromantische Dourotal erstreckt sich von der spanischen Grenze über eine Länge von rund hundert Kilometern nach Westen. Dieser durch zerklüftete Gebirgszüge geschützte Landstrich ist so steil, daß nur 30.000 der rund 250.000 Hektar des Flußtales für den Weinbau geeignet sind. Malvasia Fina, Gouveio, Viosinho, Codega undMalvasia Corada sind die weißen Rebsorten, deren Trauben Ramos-Pinto vor allem für ihrenWhite Port verwendet. Helles Strohgelb; feinfruchtiger Duft von Feigen, Honig und Rauch; ausgewogene Frucht, delikate Süße, samtiger Körper, elegante Struktur; voll und harmonisch.

Zubereitung

Biskuit

Das Eigelb mit dem 40 g Zucker so lange schaumig schlagen, bis eine weiße cremige Masse entsteht.

Den Backofen auf 200 Grad C vorheizen.

 

Eiweiß mit 40 g Zucker und einer Prise Salz steifschlagen.  1/3 des Eischnees mit einem Teigschaber unter die Eigelbmasse heben. Das Mehl und die Speisestärke dazu sieben und vorsichtig unterheben. Dann den restlichen Eischnee und zuletzt die flüssige Butter ebenfalls vorsichtig unterheben.

 

Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Biskuitmasse gleichmäßig dünn daraufstreichen. Im Backofen auf mittlerer Schiene 6 - 8 Minuten goldbraun backen. Den Boden auf ein mit Zucker bestreutes Tuch stürzen, das Backpapier abziehen und den Buiskuit sofort mit dem Tuch der Länge nach aufrollen (so bekommt er schon die spätere Form und kann nicht brechen).

 

Füllung

Die Erdbeeren säubern, in kleine Würfel schneiden und zuckern.

 

Die Schlagahne steif schlagen.

 

Die Banane ebenfalls kleinwürfeln.

 

Erdbeeren, Banane und Sahne vorsichtig vermischen.

 


Die Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken, im warmen Cointreau und Limettensaft auflösen und in die Füllung einrühren.

Anrichten

Die Füllung etwas anstocken lassen, die Teigrolle vorsichtig öffnen, Füllung gleichmäßig auf dem Biskuitboden verteilen, einrollen und kühl stellen.


Mit etwas gesiebtem Puderzucker bestreuen und ziemlich zügig verschlingen.

Chef de Cuisine

Michael Mussotter

Michael Mussotter

Michael Mussotter

Ehemals taz-säzzer, inzwischen Hausmann. Schwabe, der zum Kochen kam, als er vor 30 Jahren in der kulinarisch unterbelichteten WG sich zum ersten Mal an "Saure Linsen mit Spätzle" versuchte. Bekocht gerne Freunde am Wochenende. Lebt inzwischen in Hamburg und unterstützt als Redakteur das Kochmonster tatkräftig.

michamussotter@googlemail.com