Im Schinkenmantel gebratene Scampi

Vorspeise für 6 Personen

Im Schinkenmantel gebratene Scampi

Zigala

"Es war kalt in Bilbao und wir taten unser Bestes, um uns warm zu halten, indem wir durch die Märkte der Stadt streiften. Der am Flussufer gelegene Markt ist eine mehrstöckiges Gebäude, eine Einkaufsparadies ausschließlich für Lebensmittel. Für mich war es der Himmel auf Erden. Ich war beeindruckt von der Qualität des Seafood, vor allem der Muscheln und Scampi, aber auch der Schinken, unter die sich auch einige aus dem französischen Bayonne mischte. Stellen Sie sich meine Freude vor, als ich auf eine Bar stieß, die in Schinken gewickelte und langsam in Öl gegarte Scampi-Schwänze bot. Sie waren noch warm und wurden mit einer kleinen Guernica-Peperoni und einem Stückchen eingelegten weißen Spargel serviert. In Ermangelung von Guernica-Peperonis können Sie auch zuu den häufiger angebotenen guindillas greifen und falls Frische und Preis der Scampi zu wünschen übrig lassen, nehmen Sie große Garnelenschwänze. Die Palmherzen – es gibt sie als Konserve im gut sortierten Lebensmittelhandel – können Sie durch Spargel ersetzen."

 

© 2010 ? ? ?
Level: apprenti cuisine
Zubereitungsart: sequentiell

Zutaten

6
Stück
Kaisergranat
Kaisergranat, Langostinos, Kaiserhummer, Langoustine, norwegischer Hummer – viele Namen, aber alles das selbe Krustentier.

Lieferung ins Haus mit der Frischegarantie unseres Kochmonster-Shop-Partners Genusshandwerker:

Frisch aus dem Atlantik kommt der Kaisergranat in Größen zwischen 12 und 14 cm. Die Sortierung richtig sich danach, wie viele Tiere etwa ein Kilo ergeben.

Der Panzer des Kaisergranat - die Franzosen nennen ihn übrigens wohlklingend „Langoustine“ - ist hell, lachsrosa gefärbt und verändert seine Farbe auch beim Kochen kaum.

KOCHMONSTER Einkaufstipp
Kaisergranat
Kaisergranat
6
Scheiben
Jamón serrano
500
ml
Olivenöl
Tianna Negre
Oli de Mallorca - Denominació d´origen

Aceite de oliva virgen extra Olivenöl Virgen Extra mit Herkunfts- und Qualitätszertifizierung

Sorgfällig hergestellt. Elegant, frisch und komplex, Pflanzenaromen, aromatische Kräuter, sehr dicht und süsslich. Unvergesslicher Geschmack, einzigartig, ein Erlebnis auf Brot, in Salaten und zu Tapas. Einfach empfehlenswert zu probieren. Kaltgepresst und auf natürlichem Wege weiterverarbeitet
Olivenöl
Einkausftipp Olivenöl
2
Stück
Knoblauchzehen
2
Stück
Palmherzen (jeweils gedrittelt)
18
Stück
Peperoni (z.Bsp. Guindillas)
0,5
TL
Paprikapulver, geräuchert
Das geräucherte Paprikagewürz ist äußerst fein gemahlen und von intensiv roter Farbe. Bereits beim Öffnen der edlen Dose ergießt sich das kräftige Bouquet vom Rauch der Steineiche in die Nase. Auf der Zunge ist das Gewürz dann feiner, von scharf-würzigem Geschmack mit rauchigen und hölzernen Noten.

Das Paprikagewürz ("pimentón") von maxMERIDIA wird im Gebiet La Vera hergestellt. La Vera liegt in Extremadura, im westlichen Teil Spaniens, der Heimat vieler spanischer Konquistadoren. Durch Kolumbus eingeführt aus der neuen Welt, ist spanischer pimentón das älteste in der alten Welt erzeugte Paprikagewürz.
Sortiert nach dem Grad der Würze werden Paprikaschoten langsam in Räucherkammern über brennender Steineiche getrocknet, wodurch der pimentón seinen einzigartigen Geschmack und sein Aroma erhält.
In der spanischen Küche wird das geräucherte Paprikagewürz so großzügig verwendet, dass er kaum wegzudenken ist. Es passt zu Eintöpfen, wird über Tapas gestreut, rundet Marinaden und Gewürzmischungen für Fleisch und Fisch ab und und und.
Allein der Duft verrät, dass pimentón nicht wie gewöhnliches Paprikagewürz verwendet wird. Eine kleine Menge genügt meist schon, denn auch so erzielt man schon einen nachhaltigen Effekt.
Paprikapulver, geräuchert

Dieses Rezept stammt aus:

Frank Camorra & Richard Cornish:
"Viva ¡España! Das Kochbuch. Die besten Rezepte aus der spanischen Landküche"
Christan Verlag, München
Erscheinungsjahr: 2010
368 Seiten
119 Rezepte
39,90 EURO
ISBN: 978-3884729731

Zubereitung

Die Scampi-Schwänze schälen und von den Därmen befreien. Würzen, um jeden Schwanz 1 Scheibe Schinken wickeln und mit einem hölzernen Zahnstocher feststecken.

 

Die Scampi-Schwänze mit dem Olivenöl und dem Knoblauch in einen kleinen Topf geben, sodass sie vollständig mit Öl bedeckt sind. Auf mittlerer Stufe erhitzen, bis das Öl 80°C heiß ist, und die Hitzezufuhr so regulieren, dass die Temperatur 25Minuten etwa konstant auf diesem Niveau bleibt. Die Scampi-Schwänze auf Küchenpapier abtropfen und die Zahnstocher entfernen.

Anrichten

Auf 6 neue Zahnstocher je 1 Stück Palmherz, 3

Guindillas

Chef de Cuisine

Frank Camorra

Frank Camorra

Frank Camorra

Die teuerste und gerade wieder zur Landesbesten gekürte Tapas-Bar Australiens steht in Melbourne. „Movida“ heißt sie. Frank Camorra, dessen Familie 1975 aus Spanien einwanderte, ist ihr Betreiber. Ausgerechnet dieser Aussie hat sich daran gemacht, den Spaniern zu zeigen, was für eine Küche sie haben.

 

1 Hosier Lane, Melbourne

 

TEL: 00613 9663 3038

info@movida.com.au
www.movida.com.au