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| 17.05.2012 | Sie befinden sich hier: kochwissen / länderkunde / Spanien / La Mancha / | |||
![]() Gewonnen: Thai-BuchDer Autor Michael Wissing hat auf vielen Reisen Thailand erkundet, hat seine visuellen und kulinarischen Eindrücke des Landes in wunderbaren Bildern festgehalten. Die manchmal auch auf Kosten der Authentizität für die europäischen Zutatenregale angepassten Rezepte für sein Buch "Thaiküche" stammen von Phassaporn Mangkongthanachoke (genannt Toy), einer lokalen Köchin, und Prisca Ruegg, die seit über 10 Jahren in Thailand lebt. Zusammen mit Geschichten und Essays über die thailändische Küche und ihre wichtigen Produkte wird es zu einem Koch- und Erlebnisbuch. Kochmonster verlost das Buch "Thaiküche" im Wert von 30 Euro. Preisfrage: Was macht der Thai-Starkoch David Thompson in seinem Rezept "Gedämpftes Perlhuhncurry mit geröstetem Reis und Thai-Auberginen" mit den Koriandersamen, bevor er sie zum Curry gibt? Antwort: Die Samen werden geröstet. Die glückliche Gewinnerin:
Juliana Hirsing aus 20251 Hamburg
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![]() Steaks aus dem iPhoneKochmonster-Shoppartner Gourmetfleisch bringt das Steak in unsere Lieblingsspielzeuge iPhone, iPod und iPad: die App Steak Timer bringt alle relevanten Infos rings ums edle Kurzgebratene auf den Punkt. Der besondere Clou aber ist der Timer: einfach gewünschten Gargrad von rare bis well done einstellen – und pünktlich erinnert ein Warnton den Koch ans Umdrehen und schließlich die Ruhezeiten des Steaks. Die Softwar ist kostenlos im App-Store erhältlich.
—————————— Wer hat's erfunden?Da muss die Grande Nation jetzt ganz tapfer sein: Paul Cartlege, Geschichtsprofessor an der Universität Cambridge, konnte nachweisen, dass die ersten Winzer Frankreichs Griechen waren. Im sechsten Jahrhundert v. Chr. ließen sich griechische Seehändler aus Phokäa an der Rhonemündung nieder, gründeten die Stadt Massalia (das heutige Marseille), pflanzten Rebstöcke aus Griechenland und machten sich die an der Rhone hausenden wilden ligurischen Keltenstämme mit einem Getränk aus vergorenen Trauben zum Freund, das sie in Amphoren transportierten. Kaum zu glauben, wenn man Weine aus Frankreich und Griechenland heute gegeneinander blind testet. ——————————
Männer an den Herd!Über 90 Prozent der deutschen Frauen erwarten von ihrem männlichen Partner, dass er es nicht nur im Bett, sondern auch am Bräter bringt. Nach einer Emnid-Umfrage für das Magazin "Reader's Digest" sind dies bei den Frauen unter 29 Jahren sogar 95 Prozent, während weniger als drei Viertel der Männer dies von ihren Partnerinnen erwarten. Wie immer bei Statistiken sollte man aber auch bei diesem Thema nur Studien trauen, deren Ergebnisse man selbst gefälscht hat. Emnid fragte nämlich synchron mit ab, wieviel kochende Frauen zu Fertiggerichten greifen. Das sind angeblich nur sieben Prozent, bei Männern 15 Prozent. Und wer bitte schaufelt die Milliardenumsätze in die Säckel des kulinarisch-industriellen Komplexes von Nestlé bis Unilever? ——————————
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La Mancha
Auf den Spuren Don Quijotes
„Eintopf mit etwas mehr Rind als Hammel und an den meisten Abenden Salpikon, an den Samstagen Rührei mit etwas Speck, Wurst und Hirn, am Freitag Linsen, sonntags vielleicht ein Täubchen als Beigabe, das schluckte fast die ganze Habe.“
Don QuijoteWill man etwas über das Leben und die Küche Castilla-La Manchas erfahren, empfiehlt sich die Lektüre des „Don Quijote“ von Miguel de Cervantes, der die Region mit seinem Roman berühmt gemacht hat. Auf der ausgeschilderten „Ruta de Don Quijote“ in den weiten Ebenen der Mancha scheint der Geist des „Ritters von der traurigen Gestalt“ noch heute zwischen den Windmühlen herumzuspuken. Die Schafherden, gegen die Quijote einst vergebens kämpfte, sind so präsent wie die unzähligen Weinberge, die seinem getreuen Begleiter Sancho Panza den begehrten Rebensaft zu seinem Queso manchego lieferten.
————————————————————————————————————————— Stilvolle Hotels in der La Mancha findet man bei Spanien mit Flair. —————————————————————————————————————————
Im dünn besiedelten Castilla-La Mancha herrscht ein extremes Klima mit langen, heißen Sommern und rauen, sehr kalten Wintern und extremen Temperaturschwankungen. Weshalb die Palette der angebauten Produkte und die Viehhaltung eingeschränkt waren. Darauf mussten sich die Bewohner des riesigen Landes mit ihrer im Grunde recht einfachen, auf die jeweiligen Produkte ihrer Region beschränkten Küche einstellen.
Doch spiegelt die Gastronomie von Castilla-La Mancha mit energiereichen und nahrhaften Gerichten nicht nur den harten Alltag der Bauern und Schäfer wider, geprägt ist sie auch von christlicher, jüdischer und arabischer Kultur, die das Land beeinflussten, das während vieler Jahrhunderte die Grenze zwischen den muslimischen und christlichen Reichen war.
ProvinzenFünf Provinzen bilden die Comunidad Castilla-La Mancha: Guadalajara im Norden, gefolgt von Cuenca und Toledo, dann Ciudad Real und Albacete im Süden. Sie bieten eine reichhaltige, abwechslungsreiche, schmackhafte und ausgewogene Küche, in der sich zahlreiche regionale Produkte mit geschützter Ursprungsbezeichnung finden wie etwa der Honig von Alcarria, Knoblauch aus Las Pedroñeras, Safran aus La Mancha, Auberginen aus Almagro, der Reis aus Calasparra, der weltweit berühmte Manchego-Käse und das Olivenöl aus den Bergen von Toledo.
Nicht zu vergessen die Weine, wozu die klassischen aus der D.O. Valdepeñas, La Mancha, Mondéjar, Méntrida und Teile von Jumilla sowie die D.O. Manchuelo zählen, während die „Vinos de la Tierra de Castilla“ nach ihrer geografischen Lage (Indicación Geográfica) eingeteilt werden.
GuadalajaraTypische Gerichte der mit Bergen, Flüssen und Seen landschaftlich reizvollen Provinz sind Lamm und Zicklein, gebraten und zu Ragouts oder Eintöpfen verarbeitet oder angereichert mit einem guten Breve, einer Marinade aus aromatischen Kräutern.
CuencaDie Küche Cuencas ähnelt der ihrer Nachbarprovinzen: Sie ist ländlich und beruht auf der Schafzucht. Lamm und Wild – besonders das Rebhuhn –, Gazpachos manchegos und Eintöpfe dürfen auf keiner Speisekarte fehlen. Spezialitäten sind Mortuelo aus Schweineleber, Huhn oder Wild und Zarajos, Kutteln vom Lamm. Auch Ajoarriero auf der Basis von Stockfisch und Knoblauch sowie Forellen sind äußerst begehrt.
ToledoKennzeichnend für Toledo steht das Rebhuhn (Perdiz), das gern auf kleinem Feuer gegart und von einer Sauce aus Weißwein, Essig, Zwiebel, Knoblauch und Lorbeer begleitet wird, dazu gibt es Kartoffeln. Auf der Beliebtheitsskala gleichrangig ist Cochifrito, Lamm mit Tomate, Ei, Safran und Weißwein. Weitere Spezialitäten aus der Küche Toledos sind Venado (geschmorter Hirsch), Judías con Perdiz (Bohnen mit Rebhuhn), Tortilla a la magra (Schinkenomelett), Krebssuppe und eingelegte Forellen. Gekocht wird mit eigenem Olivenöl mit D.O.: „Montes de Toledo“. Nicht zu vergessen das berühmte Marzipan von Toledo, ebenfalls arabischen Ursprungs.
Ciudad RealPopulärste Gerichte der Provinz sind Pisto manchego auf der Basis von grüner Paprika, Tomate, Öl und Salz sowie Lamm. Aber auch die Migas (mit Speck etc. geröstete Brotstückchen), Gachas (geröstete Speckscheiben, Paprikapulver, Mehl, eventuell Leber vom Schwein), Tiznao (Stockfisch und getrocknete Paprikaschoten) und besonders alle Wildgerichte (Kaninchen, Rebhuhn, Hirsch, Wildschwein) spielen eine große Rolle in den Küchen der Provinz. Berühmt sind die kleinen grünen „Berenjenas de Almagro“ mit eigener D.O.
AlbaceteDie Provinz Albacete überrascht durch die Vielfalt ihrer Küche: Fisch vom Mittelmeer, Fleischgerichte, herrliches Obst und Gemüse finden Platz neben klassischen Gerichten – die denn auch traditionell an festlichen Anlässen auf den Tisch kommen: Migas und Gachas, Atascaburras (Stockfisch, Kartoffeln, Knoblauch, Eier, Olivenöl) und Wildragouts. Besonders ist wieder das Rebhuhn hervorzuheben, das man auf 30 verschiedene Arten zubereitet. Die Süßspeisen wie Miguelitos de Roda, Natillas pestiñadas oder Hojuelas a la miel sollte man unbedingt probieren und dazu Cuerva trinken, Wasser, Zucker, Wein und Zitrone, ein typisches Getränk der Region.
Spezialitäten– Duelos y Quebrantos ist ein traditionelles Rühreigericht, eine Komposition aus gebratenem Schinkenspeck, Chorizo, Bauchspeck und Hirn, serviert in der Tonkasserolle.
KnoblauchsuppeLas Pedroñeras ist die Knoblauchmetropole Spaniens. Eine Hochburg auch für die bodenständige kastilische Knoblauchsuppe, für die es viele traditionelle Rezepte gibt. Die einfachste Variante besteht nur aus in Olivenöl geröstetem Brot vom Vortag, Knoblauch und Paprikapulver, aufgefüllt mit Wasser und abgeschmeckt mit Salz.
Rezept-Tipp: Asadillo manchego |
plat du jourPatrick SpiesNach seiner Lehre in Fulda kochte Patrick Spies bei Reto Mathis food affairs in St. Moritz, bei Jörg Müller auf Sylt und in der Villa Hammerschmiede in Pfinztal. 2009 erhielt er dort seinen ersten Michelin-Stern . Seit Anfang 2011 ist er Chef im Restaurant L'étable in Bad Hersfeld und erkochte sich Ende 2011 dort erneut einen Stern. Seine Küchenrichtung beschreibt er als "klassisch französisch mit modernen Akzenten."
Kochmonster besuchte Patrick Spies in seiner Küche im L'étable in Bad Hersfeld und produzierte sechs exclusive, nachkochbare Highend-Rezepte mit ihm, die nun nacheinander hier veröffentlicht werden. Ebenfalls exklusiv auf Kochmonster: Zu vielen dieser sehr anspruchsvollen Rezepten gibt es sogar Step-Fotos, mit denen man dem Sternekoch ganz genau auf die Finger sehen kann. Wir beginnen mit der wundervollen Vorspeise "Dorade „Hausfrauen Art“ mit Birkenrauch, Joghurt, Gurke, Apfel und Pumpernickel". das jüngste gericht Cannoli di ricottaCannoli, kleine Rohre, gehörten früher zur katholischen Fastenküche, wie so manch anderes Schmalzgebackenes. Die Erklärung ist einfach: Fleischlos die Fastenzeit zu überstehen, hieß auch, durch andere Lebensmittel Kraft zu bekommen. Und mit dem in Schmalz Frittiertem wurden viele energiespendende Kalorien verabreicht. Auch das Rezept des Berliner Szene-Italiener Pino Bianco ist nichts für Kalorienphobiker. Zum Rezept... TYPO3 Cumulus Flash tag cloud by TYPO3-Macher - die TYPO3 Dienstleister (based on WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck) requires Flash Player 9 or better. kochmonster – Deutschlands erstes Kochportal für Männer. Mit aktuell 334 sorgfältig auf Hobbyküchen-Verhältnisse angepasste Highend-Rezepten von internationalen Starköchen wie Dieter Müller, Hans-Stefan Steinheuer, Gordon Ramsay, Jörg Sackmann, Tim Raue, Harald Rüssel, Christian Jürgens, Douce Steiner, Christian Rach, Simon Taxacher, Björn Freitag, David Thompson, Johanna Maier, Kolja Kleeberg, Johannes King, Gunther Ehinger, Thomas Kammeier, Ali Güngörmüs, Roland Trettl, Mario Lohninger, Christian Scharrer, Bernd Siener, Hans Gerlach, Michel Roux, Michael Wollenberg, Karl-Josef Fuchs u.v.m. Diese Rezepte sind unseren registrierten Mitgliedern vorbehalten. Anmeldung mit Name und Mailadresse, es müssen keinerlei weitere Daten angegeben werden, die Mitgliedschaft ist kostenlos, alle Daten werden natürlich vertraulich behandelt und dienen nur zur internen Verwaltung unserer Mitgliedschaften.
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