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| 03.09.2010 | Sie befinden sich hier: kochmonster / | |||
Hoch im NordenZum 24.Mal laden die besten Köche des Nordens Kollegen aus aller Welt und Gernegutesser zum Schleswig-Holstein Gourmet Festival ein. Vom 5. September 2010 bis zum 6. März 2011 wird an 15 Orten auf höchstem Niveau aufgekocht (unser Foto z.B. zeigt eine Kreation von Travemündes Kevin Fehling). Die Auftaktgala steigt am Sonntag, 5. September 2010, im Park Hotel Ahrensburg mit den Gastköchen Wolfgang Becker, Ali Güngörmüs und Thomas Kammeier. Jeder Abend mit 5-Gänge-Menü und begleitenden Getränken kostet 128 Euro pro Person. Infos hier... —————————— ![]() Steaks aus dem iPhoneKochmonster-Shoppartner Gourmetfleisch bringt das Steak in unsere Lieblingsspielzeuge iPhone, iPod und iPad: die App Steak Timer bringt alle relevanten Infos rings ums edle Kurzgebratene auf den Punkt. Der besondere Clou aber ist der Timer: einfach gewünschten Gargrad von rare bis well done einstellen – und pünktlich erinnert ein Warnton den Koch ans Umdrehen und schließlich die Ruhezeiten des Steaks. Die Softwar ist kostenlos im App-Store erhältlich.
—————————— ![]() Run auf London-GourmetfestDas "London Gourmet Festival", einer der spannendsten Genießer-Veranstaltungen Europas, findet zwar erst vom 4. bis 18. Oktober statt, doch es empfiehlt sich, schon zum Vorverkaufsstart Anfang Mai online die interessanten Touren zu reservieren. Erfahrungsgemäß sind die besten Touren und Diners Mitte Mai ausverkauft... Infos hier... —————————— Wer hat's erfunden?Da muss die Grande Nation jetzt ganz tapfer sein: Paul Cartlege, Geschichtsprofessor an der Universität Cambridge, konnte nachweisen, dass die ersten Winzer Frankreichs Griechen waren. Im sechsten Jahrhundert v. Chr. ließen sich griechische Seehändler aus Phokäa an der Rhonemündung nieder, gründeten die Stadt Massalia (das heutige Marseille), pflanzten Rebstöcke aus Griechenland und machten sich die an der Rhone hausenden wilden ligurischen Keltenstämme mit einem Getränk aus vergorenen Trauben zum Freund, das sie in Amphoren transportierten. Kaum zu glauben, wenn man Weine aus Frankreich und Griechenland heute gegeneinander blind testet. ——————————
Bio isst besserÖkoprodukte sind auch ernährungsphysiologisch besser als konventionell erzeugte. Das zumindest ist das Ergebnis des fünfjährigen europäischen Forschungsprojektes QLIF, das vom Deutschen Naturschutzrings (DNR) und dem Forschungsinstituts für biologischen Landbau(FiBL) vorgestellt wurde. Demnach enthalten Ökoprodukte bei Kohl, Salat, Tomaten oder Kartoffeln gegenüber dem konventionellen Anbau deutlich höhere Gehalte an Antioxidantien, Vitaminen und bioaktiven Stoffen. Biomilch weise vor allem im Sommer 40 bis 60 Prozent mehr Omega-3-Fettsäuren, sowie 30 bis 70 Prozent mehr Vitamine, Carotinoide und andere Antioxidantien auf. ——————————
Männer an den Herd!Über 90 Prozent der deutschen Frauen erwarten von ihrem männlichen Partner, dass er es nicht nur im Bett, sondern auch am Bräter bringt. Nach einer Emnid-Umfrage für das Magazin "Reader's Digest" sind dies bei den Frauen unter 29 Jahren sogar 95 Prozent, während weniger als drei Viertel der Männer dies von ihren Partnerinnen erwarten. Wie immer bei Statistiken sollte man aber auch bei diesem Thema nur Studien trauen, deren Ergebnisse man selbst gefälscht hat. Emnid fragte nämlich synchron mit ab, wieviel kochende Frauen zu Fertiggerichten greifen. Das sind angeblich nur sieben Prozent, bei Männern 15 Prozent. Und wer bitte schaufelt die Milliardenumsätze in die Säckel des kulinarisch-industriellen Komplexes von Nestlé bis Unilever? ——————————
Frankreich bleibt Genuss-weltmeister
In Deutschland haben die Menschen deutlich mehr Freizeit als in den meisten anderen OECD-Ländern und sie sitzen nicht so lange vor dem Fernseher oder am Radio – dafür nehmen sich die Franzosen weitaus mehr Zeit zum Genießen Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Gesellschaft auf einen Blick" der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Demnach sind die Deutschen fast Freizeitweltmeister: mehr als unsere 6 Stunden und 34 Minuten pro Tag Freizeit haben nur die Belgier (6 Stunden und 39 Minuten). Doch beim Essen schlagen uns die westlichen Nachbarn zwischen Reims und Nizza um Längen: Die Franzosen verbringen 2 Stunden und 15 Minuten täglich mit Essen. Deutschland liegt mit rund 105 Minuten nur im oberen Mittelfeld. ——————————
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neuzugangOchsenbackerl mit Radicchio Trevisano und SelleriepüreeDer Münchner Starkoch und aktuell auch "Koch der Woche" bei Kochmonster, Shane McMahon, über sein Hauptgericht-Rezept: "Lassen Sie sich nicht von der Länge dieses Rezept abschrecken. Die Zubereitung dauert 4 bis 5 Stunden. Doch es lohnt sich! Allein das Fleisch ist ein Traum: Durch das lange Schmoren ist es butterzart, voller Saft – bereit für eine hervorragende Rotweinsauce." Zum Rezept... buchtipp Im 7. CurryhimmelBettina Matthaei betreibt als Quereinsteigerin einen sehr erfolgreichen Gewürzhandel und hat auch schon mehrere Bücher zum Thema Gewürze geschrieben. Das Clevere an ihrem neuen Buch sind 9 Original-Currymischungen, mit denen sie ein ganz Kochbuch bestreitet, mit Vorspeisen, Hauptgerichten und Desserts. Und das klappt. Zur Rezension... tv-news Deutschlands MeisterflopDie Show galt als einer der zentralen Reichweitenhoffnungen des schlingernden Senders Sat 1 – und fiel prompt gnadenlos durch bei der Kernzielgruppe: Die Auftaktsendung von "Deutschlands Meisterkoch" am 27. August wollten nur 780.000 Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren sehen. Ein mickriger Marktanteil von 7,5, vergeblich angesendet gegen RTLs "Wer wird Millionär (2,27 Mio Zuschauer 14-49). Ist die Zeit der Kochshows zur Primetime vorbei, oder liegt's an der Jurybesetzung – nur ein kantig-kundiger Tim Raue und zwei Küchen-Knechte mit nicht minder spärlichem Haarwuchs?
Wie auch immer: mit einer Gesamt-Reichweite von nur 1,17 Mio Zuschauern (alle ab 3 Jahren) schafft es "Deutschlands Meisterkoch" noch nicht einmal in die Top Ten der deutschen Kochsendungen, wie sie das Portal Meedia zusammengetragen hat:
Das Kochmonster meint: Das Format ist gar nicht so schlecht, Sat 1 hätte einfach nur näher am BBC-Original oder der sehr gelungenen australischen Lizenz-Umsetzung bleiben müssen.
Sternenteller Langostinos und Calamaretti mit geschmolzenem PaprikasalatEin Teller, wie er in seiner rechteckigen Ausrichtung, Symmetrie und klarer Farbgebung auch von Großmeister Harald Wohlfahrt stammen könnte. Der Hamburger Wahabi Nouri – aktuell "Koch des Jahres" bei Gault Millau – spielt hier gekonnt souverän mit mediterranen Aromen (Avocado, Paprika) und schonenden Garmethoden: die Langostinos garen im Tintenfisch-Mantel. Zum Rezept... tageskarte Chicken on BudDie Methode, Geflügel im Ganzen hochkant zu grillen, ist nicht neu. Entsprechende Sockel zum Aufstecken des Brathuhns gibt es in jedem Supermarkt in vielerlei Ausführungen – aber das Vorbild für alle ist der in den USA in den 1940er Jahren erstmals gesehene Trick, den Gockel auf eine halb ausgetrunkene Bierdose zu stecken und ihn aufrecht zu grillen.
Das ist ziemlich clever, denn zum Einen sorgt das verdunstende Bier für eine Art saftige Dampfgarung von innen, zum Anderen gleicht diese Methode die Garzeitenunterschiede (Schenkel brauchen etwas länger als das Brustfleisch) der verschiedenen Fleischteile halbwegs aus.&nb
Kochmonster präsentiert dieses Hauptgericht-Rezept von Peter Wagner in der gebotenen Erklärungstiefe mit 14 Step-Fotos. Zum Rezept... news ![]() Schüttel Dein Ding!Mit der „Cooking Slot Machine“ präsentiert der ewige "Junge Wilde" Piratenkoch Stefan Marquard seine erste App für das iPhone. Zielgruppe sind aber weniger die ambitionierten Hobbyköche, sondern eher Spielernaturen: Durch Schütteln des iPhones werden Hauptgerichte, Beilagen und eines von über 20 „Special Flavors“ wild zusammengemixt. „Freunde der experimentellen Küche können sich mit dieser App mal so richtig austoben und gleich per Facebook oder Twitter ihrer Community mitteilen, ob es schmeckt“, wirbt Marquard. Bis zum 30. August kostet die App mit zunächst 35 Marquard-Rezepten wie „Bratkartoffeln mit saurer Blutwurst“ oder „Mit Vanille gepiercter Zwiebelfisch“ 1,59 Euro, danach 3,99. win! win! win! Geschenkt: das SchweinebuchSchwein, lange Zeit als vemeintlich minderes Fleisch aus der Hochküche verbannt, kehrt seit Kurzem im Galopp auf die Speisekarten der Spitzengastronomie zurück. Der Berliner Sternekoch Wolfgang Müller hat der Sau nun ein ganzes Kochbuch mit Highend-Rezepten gewidmet – zusammen mit Kochmonster-Herausgeber Peter Wagner veröffentlichte er "Schwein – das große Kochbuch".
Kochmonster verlost das Buch im Wert von 39,90 Euro. Preisfrage: Welches Teil vom Kalb benutzt Wolfgang Müller für seine Farce in dem Rezept "Glacierte Schweinefüße auf Rettichgemüse und gebackenen Kartoffeln" ? Antwort nur per mail (Betreff: Schwein) bis zum Freitag, 3. Septemberi 2010, 12 Uhr.
Kochmonster-Mitarbeiter und ihre Angehörigen dürfen nicht mitspielen. Sollte mehr als eine richtige Zuschrift eingehen, entscheidet das Los; der Rechtsweg ist ausgeschlossen; die Teilnehmer willigen ein, im Falle des Gewinnes mit vollem Namen und Stadt (oder PLZ) auf www.kochmonster.de als Gewinner genannt zu werden. Wenn Sie dies nicht wünschen, nehmen Sie bitte nicht an dem Gewinnspiel teil. Durch die Nennung des Gewinners wollen wir zeigen, dass es bei Kochmonster tatsächlich Preise und Gewinner gibt – hier wird im Gegensatz zu vielen Online-Gewinnspielen nichts vorgekaukelt. Viel Glück! schwein der woche
Sauerei!Schwein ist das beliebteste Fleisch der Deutschen, aber nur eine verschwindende Minderheit der Tiere, die als Schnitzel, Braten oder Wurst auf unseren Tellern landen, hatten auch ein Leben vor dem Tod – artgerecht gehalten und nicht in Massenhaltung gequält. Doch es gibt sie noch, die Glücksschweine: Abseits von den Großbetrieben züchten engagierte Bauern Tiere unter Idealbedingungen und retten zugleich wertvolle Rassen vor dem Aussterben.
Kochmonster-Herausgeber Peter Wagner hat für das Buch des Berliner Koches Wolfgang Müller, "Schwein – das große Kochbuch" 15 dieser Rassen bis hin zu ihrer Verwendbarkeit in der Küche portraitiert und die Bezugsadressen recherchiert. Kochmonster setzt die 15-wöchige Reihe "Schwein der Woche" fort mit der Deutschen Landrasse fort. Dazu gehören leider die meisten in Massentierhaltung gequälten Schweine. Immerhin stellen bei den Ferkeln, die deutsche Biobauern erzeugen oder zukaufen, die Tiere dieser Rasse ebenfalls die überwältigende Mehrheit, so dass hier zumindest bei der Bio-Qualität auch anspruchsvolle Köche zufrieden gestellt werden können. Zur Sau... news ![]() Was für ein Käse!Früher trugen Nationen Streit-Themen dieser Größenordnungen auf dem Schlachtfeld aus. Gut, dass es dafür inzwischen EU-Gremien gibt: Der jahrelange Konflikt zwischen französischen und Schweizer Käseherstellern darüber, wer von beiden seinen Gruyère-Käse mit dem renommierten Label "geschützte Ursprungsbezeichnung" international vermarkten darf, ging zugunsten der Schweiz aus. Die EU-Kommission folgte damit dem Argument, die Namens-gebende Stadt Gruyère liege nun mal im Kanton Fribourg – und damit in der Schweiz.
Das Kochmonster meint: Das ist sowieso alles Käse. Wer jemals in den Kantonen Fribourg oder im Wallis beim Käsehändler war, weiss, dass die Schweizer ihren besten Greyerzer niemals exportieren würden. Den essen sie nämlich komplett selbst auf.
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RauchzeichenDas zweite deutsche Magazin für "Männer mit Geschmack" nach Kochmonster geht in die nächste Runde: Die aktuelle Ausgabe von Gruner&Jahrs Männerkochheft "Beef!" erwärmt das Herz des Mannes an Herd & Tisch mit einem großen Special zum Selber-Räuchern, spannend fotografierten Rezepten, Reportagen über Hirschzucht in Neuseeland und Deutschlands bestem Fischhändler, sowie dem 45-seitigen Heftschwerpunkt "China", für den Beef!-Chefredakteur Jan Spielhagen eigens mit dem Berliner Sternekoch Tim Raue nach Hongkong flog, um dort bis zu sieben Mal pro Tag essen zu gehen.
Auch Kochmonster-Herausgeber Peter Wagner wirkte wieder an Beef! mit. In der aktuellen Ausgabe ist die zweite Folge seiner "Küchen-Universität" zu lesen – diesmal erklärt er die wissenschaftlichen Hintergründe des Frittierens, Einfrierens und Rotationsverdampfens. Fazit: die 9,80 Euro sind ein Muss-Investment für alle Männer und andere Intensivkocher.
tomcam Erste Ernte, weitere ToteMit der "Ananas" und der "Sweet Olive" machten zwei weitere Pflanzen schlapp, ansonsten gibt's aber schon ganz schön lecker was aufs Tomatenbrot: alles über die erste Ernte, die neuesten Todesfälle unserer TOMCAM und über zwei echt fiese Fruchtverweigerer in unserem Tomatenblog... gewonnen! ![]() Korb gegebenDas große Kochmonster-Sommergewinnspiel ist zu Ende. In Kooperation mit unserem Shop-Partner für Feinstkost aus dem Mittelmeer-Raum, delitrade, verlosen wir einen riesigen Kulinaria-Korb mit 30 allerfeinsten Spezialitäten aus Italien – von der besten Quellwasser-Pasta, die wir kennen, über frivole Limonaden und Oliven in Sterne-Qualität bis hin zu Kochmonsters Lieblings-Nusscreme.
Die Preisfrage: Welchen Gesamtwert haben die 30 verlosten Feinkost-Spezialitäten. Am nähesten an den korrekten Preis (115,29 Euro) lag mit der Antwort 117 Euro
Julius Schneider aus 50676 Köln
Kochmonster wünscht dem glücklichen Gewinnen viel Spaß & Gutes Gelingen mit diesen Top-Produkten! Wer leer ausgegangen ist, muss nicht verzagen – die meisten dieser Spezialitäten gibt's auch im Kochmonster-Shop – erreichbar direkt über das Shopping-Symbol bei den Zutatenlisten unserer Rezepte. blog Das Gelbe vom EiIm deutschen Autorenfilm ist es eine „geschissene Gottesgabe“, für Millionen von Vegetariern eine wichtige Proteinquelle, für die Menschheit eines der ältesten Lebensmittel. Und doch entdeckten Sterneköche vor kurzem etwas Neues: das Gelbe vom Ei. Weiterlesen... buchtipp SaugutSchwein, lange Zeit als vemeintlich minderes Fleisch aus der Hochküche verbannt, kehrt seit Kurzem im Galopp auf die Speisekarten der Spitzengastronomie zurück. Der Berliner Sternekoch Wolfgang Müller hat mit "Schwein – das große Kochbuch" der Sau nun ein ganzes Werk mit Highend-Rezepten gewidmet – zusammen mit Kochmonster-Herausgeber Peter Wagner, der die Texte rings um die Rezepte beisteuerte. Zur Rezension.... news ![]() Koks-Cola für die RevolutionZu Ehren der Nationalpflanze lässt Boliviens Präsident Evo Morales wieder Auszüge der Koka-Pflanze in ein Erfrischungsgetränk füllen: Die "Coca Colla", zunächst nur auf kleinen Testmärkten in Cochabamba und einigen Busbahnhöfen in La Paz angeboten, stieß auf große Begeisterung – die ersten 30.000 Plastikflaschen waren binnen Stunden ausverkauft. Für Morales, einst selbst Kokabauer und noch immer Ehrenpräsident der Koka-Gewerkschaft, ist die braune Brause natürlich vor allem ein weiterer Hieb im Kampf gegen den aus seiner Sicht imperialistischen US-amerikanischen kulinarisch-industriellen Komplex.
Das Kochmonster meint: Bei den Tonnen Zucker, die sie auch in Bolivien in die Cola schütten, reisst es das bisschen Koks auch nicht raus. boystoys Die zarteste Versuchung„Sous Vide für alle“ – mit diesem Claim verspricht der Baden Badener Küchengerätehersteller Domnick, das Garpunkt-Hochseiltanzen der Sterneköche, für das Geräte ab 2.000 Euro benötigt werden, in die häusliche Kochumgebung zu transportieren. „Essen & Trinken“ und der „Feinschmecker“ singen in ihren aktuellen Ausgaben Lobeshymnen auf die Badenser Wasserbäder unter 1.000 Euro – Kochmonster testete das 10-Liter-Gerät zum Garen von Fleisch, Fisch oder Gemüsen im Vakuumbeutel (sous vide – ohne Luft) im möglichst gleichmäßig temperierten Wasser mit zwei Teams über mehrere Wochen und kommt zu einer etwas differenzierteren Einschätzung. Zum Testbericht... workshop Der perfekte Kartoffelsalat?Natürlich ist es ziemlich vermessen, ein Rezept für den perfekten Kartoffelsalat anzubieten. Mit oder ohne Schale gekocht, eiskalt oder lauwarm, mit Speck oder Mayo, oder doch lieber mit leichtem Yoghurt und Erbsen? Oder gar irgendwas völlig Abgefahrenes wie ein hochkant hingestellter Molekular-Salat (Foto)?
Nicht streiten, hier kommt je ein Rezept für den besten Kartoffelsalat der drei Grundglaubensrichtungen „Schwäbisch“ (aus Pellkartoffeln mit schlunziger Brühe-Vinaigrette) als kunterbunter Rübenspaß und in der Form eines Bernsteins mit Einschlüssen. mehr...
kochhochschule members only: das Schnitzel-SeminarDas perfekte Schnitzel gibt es nicht, denn es entsteht stets im Auge (und Gaumen) des Betrachters. Für den einen ist der Beistelltisch-große, hauchdünne Kalbslappen beim Figlmüller in Wien die Offenbarung, andere schwören auf daumendicke Briketts aus dem Schweinepopo, ganz andere finden in Biohuhn mit Müslipanade ihre Erfüllung. Wir wollten dieses Thema zur Abwechslung etwas wissenschaftlicher angehen und testeten acht verschiedene Panaden (siehe auch die Step-By-Step-Anleitung im Kochmonster-Rezept "Das perfekte Schnitzel") unter gleichen Grundbedingungen: Schnitzelfleisch aus der Putenbrust, identisch gewürzt, mehliert und durchs Ei gezogen, alle in der gleichen großen (beschichteten) Pfanne bei mittlerer Temperatur in ausreichend Fett (Traubenkernöl und Butter im 80:20-Verhältnis) goldbraun ausgebacken und vor dem Verzehr auf Küchenkrepp entfettet. Einige der Panaden wurden zusätzlich mit verschiedenen Fleischsorten (Schwein, Kalb, Wildschwein, Hirsch, Fischfilets) getestet. Hier geht's zum Schnitzel-Seminar
Achtung: Dieser Bereich ist nur registrierten Kochmonstern zugänglich. Registrieren (rechts oben) tut nicht weh, kostet nur die Angabe von Namen und Passwort – und selbst das bleibt unter uns. Garantiert. |
plat du jourAnzeigeCurrybaisers mit AprikosenpasteEin bisschen französische Hochküchendessertkunst, gepaart mit arabischen Dörrobst- und indisch angehauchten Curry-Aromen – ein wahres Festival der Sinne – von der Curry-Päpstin Bettina Matthaei. Zum Rezept... koch der woche Shane McMahonShane McMahon, 1970 geboren, wuchs als Sohn eines irischen Vaters und einer österreichischen Mutter in der Nähe von Limerick (Irland) auf. Die Leidenschaft fürs Kochen wurde schon früh im elterlichen Restaurant geweckt. Anschließend folgten Lehr- und Wanderjahre in München, auf der Zugspitze und auf Sylt – bis die hohe Küche lockte: Nach Stationen bei Sterneköchen machte er sich 2007 mit seinem Konzept "Shane’s Kitchen" in München selbständig: als Show- und Eventkoch, er gibt Kochkurse und veranstaltet Kochevents, und seit November 2009 führt er in München sein eigenes Lokal: Shane’s Restaurant im "DERAG Hotel Prinzessin Elisabeth“ – als direkter Nachfolger von Nationalkickerkoch Holger Stromberg.
Kochmonster präsentiert mehrere spannende Rezepte aus McMahons Buch "Shane's kitchen", sowie einige Rezepte, die wir mit ihm direkt in seiner Münchner Küche produziert haben. Zu den Rezepten... fish 'n' tipps ![]() Mea Pulpa!Heisse Tipps für kaltes Fleisch: Kochmonster-Chef Peter Wagner gibt hier jeden Samstag an dieser Stelle Hinweise zu Fischen und anderen Meeresbewohnern, die auch fortgeschrittene Kochschaffende überraschen können. Heute: Hau'n wir auf den Paule!
Der Tintenfisch ist ein zäher Bursche. Im Angesicht des jähen Frühablebens im Maul des Raubfisches oder im Netz des Fischers ziehen sich schlagartig alle Muskelfasern zusammen – und bleiben hart. Der Hai überdenkt vielleicht beim nächsten Pulpo den drohenden Kiefermuskelkater. Der Mensch ist erfindungsreicher und lässt sich von Pulpo Paule die Fussball-WM-Ergebnisse orakeln – oder schlägt das Tier kurzerhand 50 Mal gegen die Kaimauer bevor er die nun gelöster wirkenden Fangarme für ein, zwei Stunden (je nach Dicke) in den Kochtopf steckt. Gut für die Oberarmmuskulatur des Essers ist auch die Pulpoleichenschändung mittels unzähliger Schläge mit dem Vorschlaghammer. Eleganter löst sich die Verspannung, wenn man den Oktopus einen Tag lang einfriert – leider verliert er dabei Aroma. Der Hausfrauentrick mit dem Weinkorken im Kochwasser bringt übrigens nichts, das ist pures Alki-Latein: So eine geöffnete Weinflasche wird ja ganz schnell schlecht, und irgendwas muss man ja trinken während dieser elend langen Garzeit.
Passend dazu das (extrem schwierige) Rezept von Ex-Dreisternekch Dieter Müller für Wildlachs im Pulpomantel mit Algensauce.
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