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| 09.02.2010 | Sie befinden sich hier: kochmonster / | |||
mixed pickles Gewonnen: das Pastabuch!60 richtig brauchbare Nudel-Rezepte ohne Berührungsängste mit Küchen jenseits Italiens bringt das Buch "Genuss-Schule Pasta" zwischen zwei Deckel.
Kochmonster verloste das Buch im Wert von 19,95 Euro. Die Preisfrage war: Mit welchem Käse werden im Kochmonster-Rezept "Trüffelcannelloni mit Artischocken und Bärlauchjus" die Nudeln gratiniert? Die richtige Antwort: Pecorino. Der glückliche Gewinner ist:
Dr. Jost Pischel aus 53229 Bonn
Wir gratulieren und wünschen weiterhin viel Spaß in der Küche und beim Kochmonster! Wer hat's erfunden?Da muss die Grande Nation jetzt ganz tapfer sein: Paul Cartlege, Geschichtsprofessor an der Universität Cambridge, konnte nachweisen, dass die ersten Winzer Frankreichs Griechen waren. Im sechsten Jahrhundert v. Chr. ließen sich griechische Seehändler aus Phokäa an der Rhonemündung nieder, gründeten die Stadt Massalia (das heutige Marseille), pflanzten Rebstöcke aus Griechenland und machten sich die an der Rhone hausenden wilden ligurischen Keltenstämme mit einem Getränk aus vergorenen Trauben zum Freund, das sie in Amphoren transportierten. Kaum zu glauben, wenn man Weine aus Frankreich und Griechenland heute gegeneinander blind testet.
Bio isst besserÖkoprodukte sind auch ernährungsphysiologisch besser als konventionell erzeugte. Das zumindest ist das Ergebnis des fünfjährigen europäischen Forschungsprojektes QLIF, das vom Deutschen Naturschutzrings (DNR) und dem Forschungsinstituts für biologischen Landbau(FiBL) vorgestellt wurde. Demnach enthalten Ökoprodukte bei Kohl, Salat, Tomaten oder Kartoffeln gegenüber dem konventionellen Anbau deutlich höhere Gehalte an Antioxidantien, Vitaminen und bioaktiven Stoffen. Biomilch weise vor allem im Sommer 40 bis 60 Prozent mehr Omega-3-Fettsäuren, sowie 30 bis 70 Prozent mehr Vitamine, Carotinoide und andere Antioxidantien auf.
Männer an den Herd!Über 90 Prozent der deutschen Frauen erwarten von ihrem männlichen Partner, dass er es nicht nur im Bett, sondern auch am Bräter bringt. Nach einer Emnid-Umfrage für das Magazin "Reader's Digest" sind dies bei den Frauen unter 29 Jahren sogar 95 Prozent, während weniger als drei Viertel der Männer dies von ihren Partnerinnen erwarten. Wie immer bei Statistiken sollte man aber auch bei diesem Thema nur Studien trauen, deren Ergebnisse man selbst gefälscht hat. Emnid fragte nämlich synchron mit ab, wieviel kochende Frauen zu Fertiggerichten greifen. Das sind angeblich nur sieben Prozent, bei Männern 15 Prozent. Und wer bitte schaufelt die Milliardenumsätze in die Säckel des kulinarisch-industriellen Komplexes von Nestlé bis Unilever?
Frankreich bleibt Genuss-weltmeister
In Deutschland haben die Menschen deutlich mehr Freizeit als in den meisten anderen OECD-Ländern und sie sitzen nicht so lange vor dem Fernseher oder am Radio – dafür nehmen sich die Franzosen weitaus mehr Zeit zum Genießen Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Gesellschaft auf einen Blick" der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Demnach sind die Deutschen fast Freizeitweltmeister: mehr als unsere 6 Stunden und 34 Minuten pro Tag Freizeit haben nur die Belgier (6 Stunden und 39 Minuten). Doch beim Essen schlagen uns die westlichen Nachbarn zwischen Reims und Nizza um Längen: Die Franzosen verbringen 2 Stunden und 15 Minuten täglich mit Essen. Deutschland liegt mit rund 105 Minuten nur im oberen Mittelfeld.
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tageskarteTote Hose ohne SauceHeißer Stein, Ölfondue, Mongolengrill, Teppan Yaki, Tartarenhut oder Shabu Shabu – die ganze zeitgemäße Armada des Erlebniskochens am Esstisch wäre eine ziemlich trockene Angelegenheit ohne begleitende Saucen. Was also ist besser als eine perfekte Sauce? Richtig – acht perfekte Saucen: Mayonnaise, Remoulade, Aioli, Apfel-Meerrettich, Ziegenkäse-Ingwer, Mango-Curry-Kokos-Zitronengras, Pflaumen-Schwarzbohnen und Balsamico-Schalotten.
Kochmonster präsentiert diese acht Beilagenrezepte von Peter Wagner mit insgesamt mehr als 40 Step-Fotos. Zu den Rezepten... win! win! win! Geschenkt: Das Mink-Buch!Stuttgarts Starkoch und Fussball-Caterer Jörg Mink zeigt in seinem neuen Buch "Mink's Buffet", wie eine perfekte Party gelingt: Ob maritimes Gartenfest, Südtiroler Hüttenabend oder die rauschende Silvesterparty - mit diesen originellen Dekorationen und raffinierten Köstlichkeiten bleibt kein Buffet lange unabgefressen.
Kochmonster verlost das Buch im Wert von 19,95 Euro. Preisfrage: Auch die Zweisterne-Köchin Johanna Maier beweist mit ihrem Kochmonster-Rezept für "Kabeljau mit Mangold und Spargelchips" Party-Qualitäten. Aus welcher sizilianischen Stadt stammt das Olivenöl, das Kochmonster aus dem Angebot des Shop-Partners Delitrade als Zutat ausgesucht hat? Antwort nur per mail (Betreff: Mink) bis zum Freitag, 12. Februar 2009, 12 Uhr.
Kochmonster-Mitarbeiter und ihre Angehörigen dürfen nicht mitspielen. Sollte mehr als eine richtige Zuschrift eingehen, entscheidet das Los; der Rechtsweg ist ausgeschlossen; die Teilnehmer willigen ein, im Falle des Gewinnes mit vollem Namen und Stadt (oder PLZ) auf www.kochmonster.de als Gewinner genannt zu werden. Wenn Sie dies nicht wünschen, nehmen Sie bitte nicht an dem Gewinnspiel teil. Durch die Nennung des Gewinners wollen wir zeigen, dass es bei Kochmonster tatsächlich Preise und Gewinner gibt – hier wird im Gegensatz zu vielen Online-Gewinnspielen nichts vorgekaukelt. Viel Glück! Sternenteller Kabeljau mit Mangold und SpargelchipsDie Österreichische Zweistern-Köchin Johanna Maier, aktuell auch "Koch der Woche" bei Kochmonster, pochiert für diesen kleinen Gaumenkitzler den Kabeljau in Öl und kombiniert lässig mit der leichten Bitternote der Mangoldblätter und dem Crunch des Spargelchips. Zum Rezept... gekocht Gekocht: 125-Euro-Steinbutt
Kochmonster verloste letzte Woche einen ganzen, saufrischen Wildfang-Steinbutt aus der Bretagne von ca. 2,5 Kilo Lebendgewicht (Kilopreis: 50 Euro), gestiftet von unserem Shop-Partner Genusshandwerker. Nun hat uns der glückliche Gewinner das Ergebnis seiner Kochkunst gemailt:
"Hallo Herr Wagner, Unsere Planung wurde leider durch das Wetter erheblich beeinträchtigt. Wir hatten zwei befreundete Paare eingeladen, die beide nicht kommen konnten.
Andreas Lehnert"
Das Kochmonster hat noch einen Tipp an alle, die bei dem Gewinnspiel leer ausgegangen sind: Man kann den Steinbutt und andere frische Nordatlantik-Fische auch direkt bei den Genusshandwerkern bestellen. gewonnen! Gewonnen: Kochen ohne KnochenUschi Herzer und Joachim Hiller sind nicht nur die Macher des Punk-Fanzines "Ox", sondern begeisterte Sammler vegetarischer Kochrezepte. Das aktuelle "Ox-Kochbuch" ist schon die vierte Folge dieser Serie fürs Kochen ohne Knochen – von "Punkrock Pancakes" bis zum "Süßkartoffelpogo".
Kochmonster verloste ein Exemplar des Buches im Wert von 9,95 Euro. Preisfrage: Auch Jamie Oliver kocht in einem Kochmonster-Rezept mit Süßkartoffel, kombiniert sie aber mit dem Fleisch eines in der europäischen Küche eher unüblichen Tieres – dem Alligator. Aus welchem Teil dieses Tieres stammt das Fleisch? Korrekte Antwort: Schwanz. Die glückliche Gewinnerin ist:
Angela Göddertz aus 41462 Neuss
Wir gratulieren und wünschen weiterhin viel Spaß in der Küche und beim Kochmonster!
buchtipp Mitch Tonks: Fisch„Ein Fischhändler für das 21. Jahrhundert“ rief die sonst eher ruhige englische Tageszeitung The Independent aufgeregt aus. Zu Recht, denn Mitch Tonks macht alles anders – in seinem niedlich benamsten Restaurant „Seahorse“wie auch in seinem ersten Buch, das ratzfatz klarmacht, worum es geht: Warenkunde im ersten Teil, wie Fisch einzukaufen ist, was essbar ist, küchenschnelle drei Basisvarianten. Rezepte im zweiten Teil, Weißfische, Fettfische, Weich- und Krustentiere. Das "Deutsche Institut für Koch- und Lebenskunst" hat Tonks Fischbibel deshalb soeben zum "Kochbuch des Monats Februar" gekürt. Hier geht's zur Kochmonster-Rezension... news ¡adios revolucion!Der "beste Koch der Welt", Ferran Adria, hat genug von seinen Olivenölzuckerwattemaschinen und Rotationsverdampfern. Nachdem er schon vor Monaten die von ihm und seiner Avantgardeküche ausgelösten "technischen Exzesse" beklagt und sein Bruder Albert mit der Bemerkung "Ich will nicht mehr jeden Morgen mit dem Gefühl aufwachen, die Welt neu erfinden zu müssen" den Patisseurjob hingeschmissen hatte, wankt nun den Meister persönlich – Adria ist revolutionsmüde, ausgebrannt, Flasche leer: "Ich arbeite täglich 15 Stunden, an 333 Tagen im Jahr. Und das seit 25 Jahren“. Deshalb will er von 2012 an sein Restaurant "El Bulli" für mindestens zwei Jahre dicht machen. Adria möchte mehr Zeit für seine Familie haben – und "einige Zeit in China verbringen. Die nächste Kochrevolution kommt aus Asien". blog Heul doch!Wenn beim Küchendienst dicke Tränen die Hobbykochbacken hinunterlaufen, ist seelische Pein in den seltensten Fällen der Grund. Meist liegt es an der Zwiebel, der Lauchstange oder dem Meerrettich auf der Reibe. Hier ein paar Tipps – wenn mal wieder alles zum Heulen ist. Mehr... neuzugang WaldorfsalatRezepte für Waldorfsalat gibt es im Internet zu Tausenden – doch nur dieses stammt von Sternekoch und Restaurant-Tester Christian Rach. Der Könner zeigt sich dadurch, dass er bei dem cremigen Sellerie-Nuss-Apfel-Klassiker alles weglässt, was nicht hinein gehört. Zum Rezept... news
Dinner for 149035 Michelin-Sterne, 65 Hauben und 420 Gault-Millau-Punkte auf einem Haufen – vom 25. Februar bis zum 10. März wird Eltville mit dem nunmehr zum 14. Mal ausgerichteten Rheingau Gourmet & Wein Festival zur Genusshauptstadt Deutschlands mit Köchen wie Jean-Georges Klein, Klaus Erfort, Carlo Cracco, Joachim Wissler oder Harald Wohlfahrt. Die Spanne der Veranstaltungen ist weit: für kleinere Geldbeutel gibt's eine Banyuls-Verköstigung (24 €), der New Yorker Dreisterner Daniel Boulud kocht für 390 € auf, Spitzen-Events für goldene Weinnasen sind die beiden Tastings mit 100-Parkerpunkte-Tropfen sowie die Vertikalverkostung von Château Petrus und Château Le Pin aus jeweils acht Jahrgängen (1.450 €/1.490 €). Infos hier... Party-Tipp Die perfekten KartoffelchipsKartoffelchips selbst frittieren ist mit (im Vergleich zum raschen Griff ins Supermarktregal) gewissem Aufwand verbunden, und hinterher stinkt man derartig, dass einem wohlmeinende Freunde fragen, wieviel man denn durch so einen Zweitjob in der Frittenbude dazuverdienen kann. Andererseits folgt die Belohnung in dreifacher Form auf dem Fuß: selbst hergestellte Kartoffelchips schmecken viel besser, machen bei weitem nicht so dick, und man kriegt auch nicht gleich Krebs vom Acrylamid.
Kochmonster präsentiert diesen Knabberspaß von Peter Wagner in der gebotenen Erklärungstiefe mit 15 Step-Fotos. Zum Rezept... boystoys Thermomix vs. MyCookAuf vielfachen Wunsch der Kochmonster-Leser weihen wir den professionellen Teil unserer Rubrik „Boystoys“ mit einem Vergleichstest der Heissmix-Technologien ein. Aus aktuellem Grund, denn mit dem „MyCook 1.8 Professional“ des spanischen Herstellers Taurus tritt ein mit 950 Euro preislich vergleichbarer Konkurrent zum Platzhirschen Vorwerk Thermomix TM 31 in den Ring; der semiprofessionelle „MyCook 1.6 Domestico“ kostet sogar weniger als 800 Euro. Kochmonster schickte den Spanier mit dem Hamburger Profikoch Lars Ginsberg auf knallharte Catering-Einsätze. Zum Testbericht... news Beef! Satt!Einen Traumstart legte die Nullnummer des neuen Männerkochmagazins "Beef!" hin: Der Verlag Gruner & Jahr gab bekannt, dass sich von der ersten Ausgabe der Zeitschrift 53.000 Exemplare verkauft haben – viel mehr als selbst im Verlag vermutet wurde: "Eine Nachricht an alle Unken und andere Froschlurche unserer Branche: Es gibt sie, und zwar viele davon, die Männer, die gern kochen und sich zum Thema inspirieren lassen wollen – auf die BEEF! so eigene humorvolle und zugleich nützliche Art." Damit wird das Heft von Chefredakteur Jan Spielhagen im kommenden Jahr fester Bestandteil dieses Kiosk-Segmentes: ab Mai 2010 erscheint es vierteljährlich.
Das Kochmonster meint: Hallo Beef! – wir Männer haben halt Geschmack! monsterfreuden
440.000 Kochmonster!www.kochmonster.de, Deutschlands erstes Kochportal für Männer, setzt seinen Erfolgskurs fort. Im Dezember 2009 erreichte kochmonster erstmals über 440.000 qualifitizerte Page Impressions (PI) und 44.000 visits (unique user). Außerdem haben sich schon mehr als 3.700 Kochmonster-Freunde namentlich registriert, um die inzwischen über 490 Profi-Rezepte nachkochen zu können.
Das kochmonster ist fassungslos: "Fast 45.000 Besucher – wie um Himmels willen soll ich die alle satt kriegen?"
monster außer haus
kochmonster in "mare"Dr. Frankensteins zusammengeklebte Eldelfischfilets, entbitterter Stockfisch, Lachshaut zum Anziehen, Innereien durch die Kiemen herausziehen, Garen ohne Hitze, verprügelte Kalamares – das und noch viel mehr erfährt der Leser des soeben erschienenen Sonderheftes "Kulinarik II" der wundervollen Meereszeitschrift "mare" direkt aus der Feder des Kochmonster-Herausgebers Peter Wagner, der für dieses Magazin vier Seiten voller Tipps & Tricks rings um die Fischzubereitung geschrieben hat. Aber auch sonst lohnt die Investition (6,50 Euro) in dieses Magazin: Rezepte von Mälzersasswienerzacherllafer, dazu lesenswerte Reportagen über den Bäcker des Bundespräsidenten, Vietnams Garküchen, Matjes, Algen oder italienischem Stockfisch, der eigentlich von den Lofoten kommt. Am besten gleich am Kiosk holen oder hier online bestellen.
weinbuchtipp
Christina Fischer: „Wein & Speisen“„Welcher Wein passt zu welchem Essen“? Die Frage ist so alt wie die Erfindung des Korkenziehers. Christina Fischer, auch durch ihre Arbeit für VOX, arte und das ZDF Deutschlands bekannteste Sommelière, hat sich dennoch an das Thema herangetraut und jetzt ein Buch abgeliefert, das tatsächlich einige weise Antworten auf die Frage nach der richtigen Kombination von „Wein & Speisen“ findet. Zur Rezension... news
Fahler Sternenhimmel
Ist es die Wirtschaftskrise oder französische Kolonialpolitik? Nach Jahren der wilden Entdeckungslust zeigt sich die deutsche Ausgabe des aktuellen "Michelin 2010" seltsam hasenfüßig. Die neun Dreisterner halten ihren Stand, mit dem Restaurant "Le Pavillon" im Hotel "Dollenberg" in Bad Peterstal-Griesbach bekommt ein Koch (Martin Herrmann) den zweiten Stern, der solide badisch-hochfranzösisch arbeitet, aber nicht gerade dafür steht, die Kochkunst nach vorn zu treiben.
Immerhin wurden 23 Restaurants erstmals besternt, darunter das "DiVa" von Gunther Ehinger in Scharbeutz/Ostsee, Andreas "Schweigers2" in München, die Hamburger "Küchenwerkstatt", in Berlin das "reinstoff" und "Die Quadriga" in Stuttgart das "Olivo" und die "Speisemeisterei", die sich den Stern ebenso zurück erkocht hat wie die "Villa Mittermeier" in Rothenburg/Tauber. Schön: Mit Erika Bergmann im Essener "Nero" und Caroline Baum von Juan Amadors neues Mannheimer Restaurant "Amesa" wurden zwei Küchenchefinnen prämiert.
Von zwei auf einen Stern herunter gestuft wurde das "Zur Traube" in Grevenbroich, drei weitere Häuser fielen aus dem Sternenhimmel: in Köln das "Zur Tant", der Landshuter "Fürstenhof" und das "Friedrich Wilhelm" in Potsdam.
Nach Jahren des wilden Wandels war es den französischen Sternegralshütern offenbar mulmig geworden bei dem Gedanken, mit Deutschland könnte ein ernsthafter Gourmetgegner der Grande Nation heran wachsen. Nächstes Jahr nehmen sie wohl wieder den Fuß ein wenig von der Sternenbremse – dann dürfen sich die ausgewiesenen "Hoffnungsträger" auf einen weiteren Stern freuen: Thomas Bühner im Osnabrücker "La Vie" (jetzt **), sowie die Einsterner Tim Raue ("Ma") und Kevin Fehling im Travemünder "La Belle Epoque".
menü des monats Kürbismenü in drei GängenAuch wer meist nur ein bis zwei Gänge für Freunde oder Familie kocht, kann mit diesen Rezepten von Peter Wagner (mit insgesamt 26 Step-Fotos!) stressfrei ein opulentes Dreigang-Menü zaubern – ohne zwischenzeitlich allzuviel Klatsch&Tratsch am Esstisch wegen langer Küchenaufenthalte zu verpassen.
Das Timing macht’s: Die Suppe, ein Hokkaido-Espuma mit Jakobsmuscheln, lässt sich Stunden vor dem ersten Gast komplett zubereiten.
Ein schönes Hauptgericht in der Mitte eines Dreigangmenüs: Das Fleisch von Kürbiscannelloni mit Butternut-Risotto und Kalbsbäckchen (Foto ganz oben) schmort auf Autopilot vor sich hin, nur die Sauce wird kurz vor dem Essen püriert und aufgeschlagen.
Die Crème Brulée vom Hokkaido Kürbis für das Dessert wird am Vortag oder am Mittag vor dem Dinner komplett fertig gekocht und im Kühlschrank aufgehoben.
Das Karamellisieren der Kürbiskerne und der Zucker-Decke braucht höchstens acht Minuten und ist so unkompliziert, dass der kochende Gastgeber bis dahin auch schon ein, zwei Gläschen Wein mitgetrunken haben darf. wein
Steile WinzerGanz schön schräg: Der Stahl/Kohle-Vertrag, den Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande als "Montanunion" für eine Dauer von 50 Jahren geschlossen hatten, lief am 23. Juli 2002 aus. Nur sieben Jahre später rotten sich vier deutsche Highend-Winzer unter diesem, nun auch markenrechtlich freien Namen zusammen und wollen fortan ihre Tropfen gemeinsam vermarkten. Was sie verbindet ist ebenso schräg – nämlich die Neigung ihrer Weinberge. Alle vier trotzen extremen Steil-Lagen auf kleinen, schwer zugänglichen Parzellen nicht minder extrem hochwertige Rebensäfte ab.
Unter dem Logo des Steinbocks (der zwar nicht in Weinbergen lebt, symbolisch aber für Steigfähigheit steht) haben sich vier teils knorrige, teils spaßkanonige Winzer versammelt: Ulrich Franzen von der Mosel, die Esslinger Hans und Monika Kusterer, der fränkisch-Klingenberger Wolfgang Kühn und die Winemakerin Tomoko Kuriyama vom Rheingau-Weingut Friedrich Altenkirch. Andere Winzer mit Steillagen, zum Beispiel in der Schweiz oder im Vintschgau, sollen folgen. Eine Querverkostung ihrer besten Tröpfchen ergab: Beim Weinkauf einfach öfter mal auf den Steinbock achten, denn da gibt es besonders steile Geheimtipps aus spannenden Terroirs – vom Schwaben-Kusterer treffend "Bodengfährtle" genannt. Infos hier...
news Heilig's B'scheißerle!
Wir sind nicht nur Papst, wir dürfen nun auch höchstexklusiv den lieben Gott bescheißen. Nicht wir alle, aber immerhin diejenigen unter uns, die alles könne, nur koi Hochdeutsch: Die Europäische Union stellt die Schwäbische Maultasche als regionale Spezialität unter Schutz. Die echten Maultaschen, auf hochschwäbisch auch "Herrgottsbscheißerle" genannt (weil darin zur Fastenzeit Hackfleisch "versteckt" werden kann), dürfen somit nur noch aus Baden-Württemberg und dem Regierungsbezirk Schwaben in Bayern kommen. Damit sei das "Flaggschiff der schwäbischen Kulinaristik" endlich vor Nachahmung geschützt, sagte BW-Agrarminister Peter Hauk (CDU).
Das Kochmonster meint: Da kochen wir uns doch gleich mal ein paar Maultaschen der Sterneköchin Douce Steiner – oder nach dem Originalrezept unseres Redaktionsschwabens Michael Mussotter. Zum Rezept...
wanderlust Speisen wie Gott in KanadaWas den amerikanischen Party-Prinzen Florida ist, bietet US-Foodies Québec, wo der Verzehr von Foie Gras nicht als gesetzeswidriger Akt gebrandmarkt wird. Während sich Québec-Stadt auf solche klassische französische Küche spezialisiert hat, gibt’s in der Provinz dieser Provinz handfeste regionale Küche. Und alles zu Preisen, von denen Kochmonster-Redakteurin Gabriele Gugetzer noch immer träumt. mehr... news
Süße VerführerinMit nur 25 Jahren ist sie die Jüngste, die jemals diesen Preis erhalten hat – und die erste Frau: Alexandra Lang, Chef-Pâtissier im Restaurant Casala am Bodensee, wurde von den Kritikern des Aral Schlemmer Atlas zum "Pâtissier des Jahres 2010" gewählt.
Der Pâtissier sorgt in arbeitsteilig organisierten Küchentruppen für alles was süß oder gebacken ist, also auch für den Brotkorb zu Beginn des Menüs oder die Sorbet-Zwischengänge. Als Verantwortlicher für den letzten Gang ist er so etwas wie der Lichtausmacher der Brigade – er bleibt oft als einziger Koch, und darf erst nach Hause, wenn auch der letzte Gast seinen Nachtisch bekommen hat.
Alexandra Lang absolvierte eine Ausbildung zur Konditorin in Friedrichshafen und wurde mit 20 Jahren Chef Pâtissier in Vincent Klink's Restaurant Wielandshöhe in Stuttgart. 2006 ging sie für ein Jahr zu Harald Wohlfahrt in die Schwarzwaldstube und schaute sich vom dortigen Chef Pâtissier Pierre Lingelser die Dreisterne-Tricks ab. Ihre Genauigkeit ist neben der ruhigen Hand und einer Extraportion Kreativität Voraussetzung für ihre ausgefeilten Kompositionen, die sie inzwischen im elterlichen Betrieb Romantik Hotel Residenz am See in Meersburg perfektioniert hat. Dort gibt sie ihr Wissen auch in Seminaren weiter – zum Beispiel am 4. Dezember 2009: "Weihnachtsgebäck und Pralinen".
Einen knackigen Blog zum Thema finden Sie hier... workshop Der perfekte Kartoffelsalat?Natürlich ist es ziemlich vermessen, ein Rezept für den perfekten Kartoffelsalat anzubieten. Mit oder ohne Schale gekocht, eiskalt oder lauwarm, mit Speck oder Mayo, oder doch lieber mit leichtem Yoghurt und Erbsen? Oder gar irgendwas völlig Abgefahrenes wie ein hochkant hingestellter Molekular-Salat (Foto)?
Nicht streiten, hier kommt je ein Rezept für den besten Kartoffelsalat der drei Grundglaubensrichtungen „Schwäbisch“ (aus Pellkartoffeln mit schlunziger Brühe-Vinaigrette) als kunterbunter Rübenspaß und in der Form eines Bernsteins mit Einschlüssen. mehr...
protest! Mir könnet alles. Außer Kartoffelsalat?Für einen Aufschrei der Entrüstung hat es gesorgt, dass sich das Kochmonster einen "original schwäbischen Kartoffelsalat" anzumaßen getraute. Doch kaum einer der original schwäbischen Aufschreier formulierte seine Protestnote so schlüssig wie Kochmonster-Mitglied Frieder Ruggaberle (muss kein Künstlername sein, die heißen da so...). Deshalb hier sein Leserbrief:
"Mit wirklich großem Interesse habe ich Ihren Kartoffelsalatartikel auf Ihrem Kochportal, bzw. bei SPIEGEL Online gelesen. Zuerst möchte ich Ihnen ein "herzliches Danke" zurufen: In Ihren Rezeptvorschlägen saufen die Kartoffeln wenigstens nicht in Mayopampen ab. Auch der Schwierigkeitsgrad der Zubereitung eines ordentlichen Kartoffelsalates mit "schwierig" trifft voll zu, wenngleich ich eventuell sogar zu "sehr schwierig" tendieren würde. Allerdings kann ich es mir nicht verkneifen, zweieinhalb oder mehr Anmerkungen zu Ihrem "Kartoffelsalat Schwäbisch" zu machen.
Wissen Sie, vielleicht sollte ich vorausschicken, dass wir Schwaben da überhaupt keinen Spaß verstehen. Kartoffelsalat ist eine sehr ernste Angelegenheit von nationaler Tragweite. Wir glauben fest daran, dass unser Kartoffelsalat die bedeutsamste Kulturleistung ist, die wir der Welt geschenkt haben. Wir sind da deshalb sehr radikal, es ist eine Glaubensfrage, eine Frage der Identität und weit drüber hinaus. Nennen Sie uns gerne die Taliban der Kartoffelsalatfront, wir sind da überhaupt nicht beleidigt.
Zuerst einmal hat ein Kartoffelsalat in seiner Konsistenz – und das haben Sie durchaus richtig erkannt "schlonzig" zu sein, was meint: Genau zwischen "soichnass" und "furzdrogga".
Nun aber mal zu den kleinen Malaisen Ihres Rezepts, nein, an Streit ist mir echt nicht gelegen, aber das muss mal gesagt werden: Einen "schwäbischen Kartoffelsalat" gibt es an sich gar nicht. Jawoll. Genaugenommen gibt es soviele schwäbische Kartoffelsalate wie es schwäbische Hausfrauen (und schwäbische Hobbykochmänner) gibt. Und die alle würden Ihnen aber mächtig den Gaisburger Marsch blasen, wenn Sie lesen, dass in Ihrem schwäbischen Kartoffelsalat Speck und Kümmel landen. Lieber wandern wir nach Baden aus, als Kümmel oder Speck in uns’ren Kartoffelsalat.....nee, also das geht überhaupt gar nicht.
Ebenso wenig möchten wir 2 cm (!) dicke Scheiben haben. Um es in meinem "heimlichen" Idiom zu sagen: Soddiche Rangga frisst no et amol a Preiss. Eine schwäbische Kartoffelsalatscheibe hat dünn zu sein, eher in Richtung 1 cm und dünner. Wenn Sie das ultimative und allerbeste Rezept für schwäbischen Kartoffelsalat haben möchten, kann ich Ihnen selbstverständlich sehr gerne die Adresse meiner Mutter geben, muss aber an dieser Stelle gleich anmerken: Sie werden sich deren Kartoffelsalat allenfalls annähern können, so hinkriegen werden Sie das nie und nimmer nicht.
Nichts für ungut, viele Grüße,
Ihr Frieder Ruggaberle
Das Kochmonster hat seinen besten Schwaben, den Redakteur Michael Mussotter, um Mediation gebeten. Hier sein Schlichtungsangebot:
"Um den richtigen Kartoffelsalat wird natürlich immer gekämpft werden. Hauptkampflinien: die Kartoffel: die Schwaben mögen halt einfach ihre Sieglinde (obwohl Linda viel besser ist). Speck ist Geschmacksache, deshalb macht die alte Kochschwäbin im Heimatland immer einen mit und ohne Speck. Aber was natürlich die Leute zurecht aufbringt, sind die 2cm dicke Scheiben im Rezept. Das ist total unschwäbisch, die scheibla müsset ganz fei mit d'r reibe g'hobelt werda!"
Das Kochmonster entschuldigt sich und hat das Rezept entsprechend korrigiert.
kochhochschule members only: das Schnitzel-SeminarDas perfekte Schnitzel gibt es nicht, denn es entsteht stets im Auge (und Gaumen) des Betrachters. Für den einen ist der Beistelltisch-große, hauchdünne Kalbslappen beim Figlmüller in Wien die Offenbarung, andere schwören auf daumendicke Briketts aus dem Schweinepopo, ganz andere finden in Biohuhn mit Müslipanade ihre Erfüllung. Wir wollten dieses Thema zur Abwechslung etwas wissenschaftlicher angehen und testeten acht verschiedene Panaden (siehe auch die Step-By-Step-Anleitung im Kochmonster-Rezept "Das perfekte Schnitzel") unter gleichen Grundbedingungen: Schnitzelfleisch aus der Putenbrust, identisch gewürzt, mehliert und durchs Ei gezogen, alle in der gleichen großen (beschichteten) Pfanne bei mittlerer Temperatur in ausreichend Fett (Traubenkernöl und Butter im 80:20-Verhältnis) goldbraun ausgebacken und vor dem Verzehr auf Küchenkrepp entfettet. Einige der Panaden wurden zusätzlich mit verschiedenen Fleischsorten (Schwein, Kalb, Wildschwein, Hirsch, Fischfilets) getestet. Hier geht's zum Schnitzel-Seminar
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plat du jour TYPO3 Cumulus Flash tag cloud by TYPO3Macher (based on WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck) requires Flash Player 9 or better. PekingenteViele wundern sich, warum sie zu Hause nie diese typische krosse Haut der Pekingente hinbekommen. Der Berliner Adlon-Starkoch Tim Raue verrät den Trick: Der Vogel hängt vor dem Braten vier Stunden vor einem Ventilator. Wer so viel Wind in der Küche macht, darf sein Gericht auch unprätentiös "Pekingente mit Five Spice, Salat von Gurke und Ingwer" nennen. Zum Rezept... fish 'n' tipps Verstockter Badespaß in EvianHeisse Tipps für kaltes Fleisch: Bis Ende März gibt Kochmonster-Chef Peter Wagner jeden Samstag an dieser Stelle Informationen zu Fischen und anderen Meeresbewohnern, die auch fortgeschrittene Kochschaffende überraschen können. Heute: Der Stockfisch badet am liebsten in Edelwasser.
Der am Stöckchen in der Salzbrise getrocknete Kabeljau (Schellfisch oder Seelachs tun’s auch) war einst die billigste Möglichkeit, den Seefahrern haltbares tierisches Eiweiss mit auf die lange Fahrt zu geben. Aus der Arme-Matrosen-Speisung ist längst eine Delikatesse geworden, deren Zubereitung aber viel Geduld erfolgt. Der Stockfisch muss zwei Tage lang gewässert werden, das Wasser wird alle acht Stunden gewechselt. Wenn das alles richtig gemacht wurde, und der Fisch trotzdem bitter schmeckt, liegt das daran, dass es zu Störtebekers Zeiten noch kein Leitungswasser gab. Denn das Chlor im Wasser verbittert Stockfisch wie Genießer. Der Trick: wässern Sie den verstockten Gaumengenossen in stillem Mineralwasser.
Rezept dazu: Brandade vom Baccalao mit Kaviar Rezept vom Travemünder Sternekoch Christian Scharrer
Alle Folgen werden in dem registrierten Mitgliedern vorbehaltenen Bereich kochwissen/warenkunde archiviert. koch der woche Johanna MaierDie Mutter von vier Kindern gilt als eine der beste Köchinnen der Welt. Nach einer Koch- und Kellnerlehre, die sie auch nach Frankreich führte, sowie einigen Praktika u.a bei Dieter Müller, André Jaeger in Schaffhausen und Jean-Georges Vongerichten in New York, arbeitete sie in der Pension der Schwiegereltern, dem Hubertushof im österreichischen Filzmoos mit, aus der sie zusammen mit ihrem Ehemann das inzwischen von vier GaultMillau-Hauben und zwei Michelin-Sternen gekrönte Hotel Hubertus machte
kochmonster rezensiert Maiers Signature-Kochbuch "Himmlisch gut!"und präsentiert in dieser Woche jeden zweiten Tag ein neues Rezept daraus. Wir beginnen mit einem mutigen Zwischengericht, das Maier auf den Einsatz des umstrittenen Molekularpulvers Transglutaminase aufbaut: Rochenflügel mit Karfiolröschen, altem Balsamico, weißen Rosinen und leichter Trüffelnage. kochmonster – Deutschlands erstes Kochportal für Männer. Mit aktuell 334 sorgfältig auf Hobbyküchen-Verhältnisse angepasste Highend-Rezepten von internationalen Starköchen wie Dieter Müller, Hans-Stefan Steinheuer, Gordon Ramsay, Jörg Sackmann, Tim Raue, Harald Rüssel, Christian Jürgens, Douce Steiner, Christian Rach, Simon Taxacher, Björn Freitag, David Thompson, Johanna Maier, Kolja Kleeberg, Johannes King, Gunther Ehinger, Thomas Kammeier, Ali Güngörmüs, Roland Trettl, Mario Lohninger, Christian Scharrer, Bernd Siener, Hans Gerlach, Michel Roux, Michael Wollenberg, Karl-Josef Fuchs u.v.m. Diese Rezepte sind unseren registrierten Mitgliedern vorbehalten. Anmeldung mit Name und Mailadresse, es müssen keinerlei weitere Daten angegeben werden, die Mitgliedschaft ist kostenlos, alle Daten werden natürlich vertraulich behandelt und dienen nur zur internen Verwaltung unserer Mitgliedschaften.
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