Liebe Hausfrauen!
Das Kochmonster verbeugt sich tief vor der Leistung unserer Mütter, Großmütter und Hausfrauen, die seit Jahrhunderten am heimischen Herd wahre Großtaten zur Sättigung ihrer Familien vollbringen.
Wenn wir Euch trotzdem hier nicht so gern dabei haben wollen, liegt das deshalb nicht an Euch selbst.
Keiner von uns Kochmonstern könnte sich so ernsthaft, so ambitioniert, so kreativ, so fundiert und so niveauvoll mit der Zubereitung von Speisen beschäftigen, wenn er zugleich einen Haushalt führen, eine Familie organisieren und Tag für Tag etliche hungrige Mäuler stopfen müsste.
Wenn Ihr, liebe Hausfrauen, also auf der Suche seid nach einem schnellen Rezept für Käsekuchen oder Würstchenauflauf, nach Anti-Aging-Gemüsen, Zero-Carb-Frigittediäten oder einfach nur die Kalorien von "Sommerliche Blattsalate ohne Putenbruststreifen" nachzählen wollt – ihr werdet das hier nicht finden. Geht bitte zügig weiter und trefft Euch auf den Küchenchefperfektesdinnerlisabackenseiten mit Euren Freundinnen.
Was haben Sie gerade gesagt? Sie wollen wirklich den Unterschied lernen zwischen Deglacieren, Degraissieren und Degorgieren? Sie wollen sich allen Ernstes drei Stunden in die Küche stellen, nur um eine kleine Variation von der Wildwassergarnele als Vorspeise für Ihre Freunde auf die Teller zu malen? Sie suchen tatsächlich keinen knatschgelben Plastikkochlöffel mit Quietscheentchenkopf, sondern eine perfekt wärmeleitende Stielsauteuse?
Herzlich willkommen, Schwester im Geiste – bitte melden Sie sich an, beim Kochmonster, jetzt gleich, hier rechts oben!
Endlich etabliert sich in Deutschlands Restaurantkritik-Szene eine ernstzunehmende Konkurrenz zu den Platzhirschen Gault Millau und Michelin: der 464-Seiten-Führer "Gusto" des Gastro-Journalisten Markus Oberhäußer vereint die besten Restaurants und Landgasthäuser in Deutschland, von Experten (keine gescheiterten Berufsköche, sondern international erfahrene Feinschmecker) getestet und ausführlich beschrieben in der Form von moderner und nachvollziehbarer Restaurantkritik für anspruchsvolle Genießer.
Wir gratulieren und wünschen weiterhin viel Spaß in der Küche und beim Kochmonster!
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Steaks aus dem iPhone
Kochmonster-Shoppartner Gourmetfleischbringt das Steak in unsere Lieblingsspielzeuge iPhone, iPod und iPad: die App Steak Timer bringt alle relevanten Infos rings ums edle Kurzgebratene auf den Punkt. Der besondere Clou aber ist der Timer: einfach gewünschten Gargrad von rare bis well done einstellen – und pünktlich erinnert ein Warnton den Koch ans Umdrehen und schließlich die Ruhezeiten des Steaks. Die Softwar ist kostenlos im App-Store erhältlich.
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Wer hat's erfunden?
Da muss die Grande Nation jetzt ganz tapfer sein: Paul Cartlege, Geschichtsprofessor an der Universität Cambridge, konnte nachweisen, dass die ersten Winzer Frankreichs Griechen waren. Im sechsten Jahrhundert v. Chr. ließen sich griechische Seehändler aus Phokäa an der Rhonemündung nieder, gründeten die Stadt Massalia (das heutige Marseille), pflanzten Rebstöcke aus Griechenland und machten sich die an der Rhone hausenden wilden ligurischen Keltenstämme mit einem Getränk aus vergorenen Trauben zum Freund, das sie in Amphoren transportierten. Kaum zu glauben, wenn man Weine aus Frankreich und Griechenland heute gegeneinander blind testet.
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Bio isst besser
Ökoprodukte sind auch ernährungsphysiologisch besser als konventionell erzeugte. Das zumindest ist das Ergebnis des fünfjährigen europäischen Forschungsprojektes QLIF, das vom Deutschen Naturschutzrings (DNR) und dem Forschungsinstituts für biologischen Landbau(FiBL) vorgestellt wurde. Demnach enthalten Ökoprodukte bei Kohl, Salat, Tomaten oder Kartoffeln gegenüber dem konventionellen Anbau deutlich höhere Gehalte an Antioxidantien, Vitaminen und bioaktiven Stoffen. Biomilch weise vor allem im Sommer 40 bis 60 Prozent mehr Omega-3-Fettsäuren, sowie 30 bis 70 Prozent mehr Vitamine, Carotinoide und andere Antioxidantien auf.
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Männer an den Herd!
Über 90 Prozent der deutschen Frauen erwarten von ihrem männlichen Partner, dass er es nicht nur im Bett, sondern auch am Bräter bringt. Nach einer Emnid-Umfrage für das Magazin "Reader's Digest" sind dies bei den Frauen unter 29 Jahren sogar 95 Prozent, während weniger als drei Viertel der Männer dies von ihren Partnerinnen erwarten. Wie immer bei Statistiken sollte man aber auch bei diesem Thema nur Studien trauen, deren Ergebnisse man selbst gefälscht hat. Emnid fragte nämlich synchron mit ab, wieviel kochende Frauen zu Fertiggerichten greifen. Das sind angeblich nur sieben Prozent, bei Männern 15 Prozent. Und wer bitte schaufelt die Milliardenumsätze in die Säckel des kulinarisch-industriellen Komplexes von Nestlé bis Unilever?
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Frankreich bleibt Genuss-
weltmeister
In Deutschland haben die Menschen deutlich mehr Freizeit als in den meisten anderen OECD-Ländern und sie sitzen nicht so lange vor dem Fernseher oder am Radio – dafür nehmen sich die Franzosen weitaus mehr Zeit zum Genießen Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Gesellschaft auf einen Blick" der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Demnach sind die Deutschen fast Freizeitweltmeister: mehr als unsere 6 Stunden und 34 Minuten pro Tag Freizeit haben nur die Belgier (6 Stunden und 39 Minuten). Doch beim Essen schlagen uns die westlichen Nachbarn zwischen Reims und Nizza um Längen: Die Franzosen verbringen 2 Stunden und 15 Minuten täglich mit Essen. Deutschland liegt mit rund 105 Minuten nur im oberen Mittelfeld.
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Kantabrien
Foto: Nicolás Pérez
Die Schatzkiste
Wer einmal in Kantabrien war, heißt es, will zurückkehren. Die Region im Norden der Iberischen Halbinsel, Teil des so genannten grünen Spanien, das in einem weiten Bogen Galicien, Asturien, Kantabrien und das Baskenland umspannt, nimmt einfach jeden Besucher gefangen. Traumhafte Flussmündungen, schroff abfallende Steilküsten, zahlreiche weiße Strände und die typischen Fischerdörfer bilden das abwechslungsreiche Profil der kantabrischen Küste. Die üppige Landschaft im Landesinneren dominieren grüne Weiden und dichte Buchen-, Eichen und Kastanienwälder. Ein Gebirgszug mit mehr als 2.000 Meter hohen Bergen, der von den Pyrenäen bis nach Asturien reicht und in Galicien ausläuft, gipfelt in den außergewöhnlichen Picos de Europa.
————————————————————————————————————————— Stilvolle Hotels in Kantabrien findet man bei Spanien mit Flair. —————————————————————————————————————————
Wie schon in Galicien und Asturien bestimmen mar y montaña, Meer und Berge, auch im angrenzenden Kantabrien den reichhaltigen Speiseplan. Eigentlich kann man die Küche Kantabriens in sechs Gruppen einteilen: Da sind einmal die Eintöpfe, dann Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch, Käse, die Patisserie und nicht zuletzt der Schnaps.
Das Landesinnere wartet mit einem der populärsten Eintöpfe auf, demcocido motañés. Ein winterlicher Eintopf aus weißen Bohnen und Kohl, eventuell Kartoffeln, angereichert mit allem Möglichen vom Schwein – gebeizten Rippchen, Speck und Würsten. Wie die meisten Eintöpfe ist auch dieser „Rey de Cantabria“ ziemlich deftig. Deshalb empfiehlt sich der Konsum in Etappen: vielleicht Kohl und Bohnen als „primer plato“ und danach das Fleisch.
Eine ganz andere Art Eintopf ist der marmita aus einem besonders leckeren Tunfisch, dem Bonito del Norte, Kartoffeln, grünen Paprikaschoten, Zwiebeln und Paprika, der dem baskischen marmitako entspricht.
Sardellen und Seezungen
Kantabrien kann mit der ganzen Palette an feinem Seefisch aufwarten: vom Seeteufel, Wolfsbarsch, Meerbrasse, Seezungen bis zu den alltäglicheren Meerbarben, Sardinen, Makrelen und Sardellen (boquerón oder bocarte).
Die berühmtesten Sardellen Spaniens stammen aus Santoña an der kantabrischen Küste. Einem Ort, wo Fischfang und Konservenindustrie Tradition haben. So waren die Anchoas de Santoña die ersten Filets, die in gutem Olivenöl „virgen extra“ eingedost wurden.
Sehr gefragt sind ebenfalls alle Sorten Tintenfisch (raba), sei es Sepia, Calamar oder Pulpo, mit oder ohne Tinte, gebraten, geschmort oder frittiert, mit Zwiebeln, Tomaten oder auch nur in pikanter Sauce.
Der wahre Schatz Kantabriens aber sind seine Meeresfrüchte, die von Krebsen wie Centollo und Nécora über den seltsamen Klauen ähnlichen Percebe, Seeschnecken und alle Arten Muscheln bis zu feinen Langusten und Hummern reichen. Die wasserreichen Flüsse, die ins Kantabrische Meer münden, führen reichlich Lachse und Forellen, kleine Aale und Flusskrebse mit sich.
Fleisch wiederum wird gebraten, auf dem Rost gegrillt oder im Ofen gebacken: Zicklein, Milchlamm und Spanferkel. Denn auch das Schwein ist sehr populär, vor allem wenn es wild ist, als Jabalí.
Hervorragendes Rindfleisch liefert die eigene Rasse Tudanca – dazu fette, cremige Milch für den ausgezeichneten kantabrischen Käse.
So ein Käse
„Nationalpark der spanischen Käsesorten“ werden die als Naturgebiet deklarierten Picos de Europa gerne scherzhaft genannt. Auf Kantabrien fallen gleich drei mit kontrollierter Herkunftsbezeichnung:
Queso de Cantabria nennt sich einer der bekanntesten Käse. Man kennt ihn auch als queso de nata (Sahnekäse). Der Queso de Cantabria ist ein fetter, milder, buttrig schmeckender Kuhmilchkäse und wird seit Generationen in kleinen Familienbetrieben hergestellt.
Picón Bejes-Treviso ist ein Blauschimmelkäse aus dem Valle Liébana, der Dritte im Bunde mit dem asturischen Cabrales und dem Leoneser Valdeón, die in den schimmelreichen Höhlen der Berge reifen, was ihnen ihre ganz charakteristische Beschaffenheit verleiht. Queso azul liebt man oder hasst man, heißt es. Er harmoniert übrigens bestens mit süßen Noten. Drum würde zu dem herben „blauen Käse“ auch gut der „Tostadillo“ passen, ein süßer, lang im Eichenfass gereifter Wein aus Potes in der Gemarkung Liébana.
Die Quesucos de Liébana werden schon seit dem 16. Jh. aus Kuh-, Schaf- oder Ziegenmilch oder ihrer Mischung hergestellt. Die individuellen kleine fetten Käse werden in unzähligen Variationen angeboten.
Kantabrier essen leidenschaftlich gern Süßes. Naheliegend bei der Qualität von Milch und Butter im Land ist da deren Verarbeitung zu köstlichen Kuchen und Desserts – ob in Alkohol getränkte kleine Biskuits, borrachos (Betrunkene), oder die in ganz Spanien beliebte Leche frita, in Stücke geschnittener, gebratener Pudding. Zum Populärsten aus der Abteilung Repostería zählen aber die Sobaos pasiegos, kleine Kuchen aus Mehl, Butter, Eiern, Zitronenschale und Rum oder Anis. Hoch im Kurs stehen auch Milchreis und alle Arten von Blätterteigteilchen. Und wie schon gesagt: Biskuit – in jeder Form wie etwa die Bizcochos de Santillana. Zu erwähnen sind ebenfalls die Rosquillas de Reinosa, Tostadas de la Vega de Pas und die Polkas von Torrelavega. Sehr populär ist auch der Arm des Zigeuners: Brazo de gitano, eine ordinäre Biskuitrolle.
Zum Dessert einen Schnaps
Schnaps wurde in den Picos de Europa schon im 14./15. Jahrhundert gebrannt. Noch bis 1984 stellte jeder Weinbauer aus dem Trester der Trauben seinen eigenen Hochprozentigen her – dann wurde das Schwarzbrennen verboten. Doch einmal im Jahr, am 11. November, dürfen sie noch – ganz offiziell. Dann nämlich, wenn im Valle de Liébana, genauer auf der Plaza von Potes, die „Fiesta del Orujo“ gefeiert wird. Dazu kann man die typischen gastronomischen Spezialitäten der Region probieren. Claudia Mussotter
Achim Schwekendiek hat mit seinem innovativen feinen Küchestil und seiner seine exakt austarierten „Haute cuisine á la française mit mediterranen Zwischentönen" im Gourmet-Restaurant des Schlosshotel Münchhausen – eines der zauberhaftesten Reneissance-Schlösschen Deutschlands – Akzente gesetzt und wurde dafür 2005 mit einem Michelin-Stern prämiert.Außerdem hat er das definitive Linsenkochbuch (aktuell auch offizielles "Kochbuch des Monats" Februar 2012) geschrieben.
Kochmonster besuchte Achim Schwekendiek in seiner Küche im Schlosshotel Münchhausen in der Nähe von Hameln und produzierte sechs exclusive, nachkochbare Highend-Rezepte mit ihm, die nun nacheinander hier veröffentlicht werden. Ebenfalls exklusiv auf Kochmonster: Zu vielen dieser sehr anspruchsvollen Rezepten gibt es sogar Step-Fotos, mit denen man dem Sternekoch ganz genau auf die Finger sehen kann. Es geht weiter mit Schwekendieks Interpretation des k&k-Klassikers Schmorsteak Esterhàzy | Rinderfilet | Gemüsejulienne | Bratkartoffel
bier der woche
BraufactuM Indra
Indra aus der BraufactuM Kollektion vereinigt das typische Aroma von Banane und Nelken eines Weizenbieres mit dem hopfengeprägten Charakter eines IPAs. Als Hopfen wurde der amerikanische "Cascade" verwendet. Kaum ein anderer Hopfen ist in der Lage, ein so perfektes Gegengewicht zu dem intensiven Weizenaroma zu bilden. Weiterlesen...
das jüngste gericht
Frittierte Aprikosenbällchen mit Orange-Mohn-Eiscreme
Mit diesem wunderbar winterlichen Dessert spielt die die australische Star-Kochbuchautorin Jane Lawson gekont mit dem Grundthema "Eis & Heiß" – sie kombiniert frittierte Bällchen aus Trockenaprikose und Marzipan mit erfrischendem Orangeneis und einem selbt gemachten Apricot-Brandy-Sirup. Zum Rezept...
TYPO3 Cumulus Flash tag cloud by TYPO3-Macher - die TYPO3 Dienstleister (based on WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck) requires Flash Player 9 or better.
monsterfreunde
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