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| 18.05.2012 | Sie befinden sich hier: kochwissen / länderkunde / Spanien / Baskenland / | |||
![]() Gewonnen: Thai-BuchDer Autor Michael Wissing hat auf vielen Reisen Thailand erkundet, hat seine visuellen und kulinarischen Eindrücke des Landes in wunderbaren Bildern festgehalten. Die manchmal auch auf Kosten der Authentizität für die europäischen Zutatenregale angepassten Rezepte für sein Buch "Thaiküche" stammen von Phassaporn Mangkongthanachoke (genannt Toy), einer lokalen Köchin, und Prisca Ruegg, die seit über 10 Jahren in Thailand lebt. Zusammen mit Geschichten und Essays über die thailändische Küche und ihre wichtigen Produkte wird es zu einem Koch- und Erlebnisbuch. Kochmonster verlost das Buch "Thaiküche" im Wert von 30 Euro. Preisfrage: Was macht der Thai-Starkoch David Thompson in seinem Rezept "Gedämpftes Perlhuhncurry mit geröstetem Reis und Thai-Auberginen" mit den Koriandersamen, bevor er sie zum Curry gibt? Antwort: Die Samen werden geröstet. Die glückliche Gewinnerin:
Juliana Hirsing aus 20251 Hamburg
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![]() Steaks aus dem iPhoneKochmonster-Shoppartner Gourmetfleisch bringt das Steak in unsere Lieblingsspielzeuge iPhone, iPod und iPad: die App Steak Timer bringt alle relevanten Infos rings ums edle Kurzgebratene auf den Punkt. Der besondere Clou aber ist der Timer: einfach gewünschten Gargrad von rare bis well done einstellen – und pünktlich erinnert ein Warnton den Koch ans Umdrehen und schließlich die Ruhezeiten des Steaks. Die Softwar ist kostenlos im App-Store erhältlich.
—————————— Wer hat's erfunden?Da muss die Grande Nation jetzt ganz tapfer sein: Paul Cartlege, Geschichtsprofessor an der Universität Cambridge, konnte nachweisen, dass die ersten Winzer Frankreichs Griechen waren. Im sechsten Jahrhundert v. Chr. ließen sich griechische Seehändler aus Phokäa an der Rhonemündung nieder, gründeten die Stadt Massalia (das heutige Marseille), pflanzten Rebstöcke aus Griechenland und machten sich die an der Rhone hausenden wilden ligurischen Keltenstämme mit einem Getränk aus vergorenen Trauben zum Freund, das sie in Amphoren transportierten. Kaum zu glauben, wenn man Weine aus Frankreich und Griechenland heute gegeneinander blind testet. ——————————
Männer an den Herd!Über 90 Prozent der deutschen Frauen erwarten von ihrem männlichen Partner, dass er es nicht nur im Bett, sondern auch am Bräter bringt. Nach einer Emnid-Umfrage für das Magazin "Reader's Digest" sind dies bei den Frauen unter 29 Jahren sogar 95 Prozent, während weniger als drei Viertel der Männer dies von ihren Partnerinnen erwarten. Wie immer bei Statistiken sollte man aber auch bei diesem Thema nur Studien trauen, deren Ergebnisse man selbst gefälscht hat. Emnid fragte nämlich synchron mit ab, wieviel kochende Frauen zu Fertiggerichten greifen. Das sind angeblich nur sieben Prozent, bei Männern 15 Prozent. Und wer bitte schaufelt die Milliardenumsätze in die Säckel des kulinarisch-industriellen Komplexes von Nestlé bis Unilever? ——————————
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Baskenland
Kleines Land mit großer Küche
Ein kulinarischen Genüssen nicht abgeneigter Historiker teilte Spanien in drei Regionen ein: den Süden, wo man frittiert, das Zentrum, wo man brät, und den Norden, wo man schmort. Im Baskenland kann man alle drei Zubereitungsmethoden außergewöhnlich gut. Unmöglich, in den Tascas, Restaurants und Bars, egal welcher Kategorie, schlecht zu essen. Dabei steht der häusliche Bereich in Vielfalt und Qualität in keiner Weise nach, ist das Geschick der baskischen Frauen in der Küche sprichwörtlich. Alle kochen gut.
MännerdomäneUnd trotzdem ist die weibliche Note nicht so stark in der gehobenen Gastronomie vertreten, wie sie sollte. Einer Männerdomäne unter anderen in Euskadi, dem Baskenland. Freundschaft, Männerfreundschaft, wird unter Basken groß geschrieben. So groß die Liebe zum Essen und so groß die Treue zu Traditionen, so wichtig sind die „Amigos“: bei der Arbeit, im Sport oder den zahlreichen legendären Kochclubs, Geheimbünde, versteckt in Kellern oder Hinterzimmern, zu denen Frauen keinen Zutritt haben. Viel braucht es nicht zur Gründung einer solchen kulinarischen Gesellschaft, eines so genannten Txokos: ein paar Freunde, ein gemietetes Lokal ohne Ladenschluss, eine Satzung. Unabdingbar: Speisekammer, Küche und Bodega. Was gekocht wird? Traditionelle Gerichte, aufwändige Gerichte, Gerichte, die zu Hause nicht mehr zubereitet werden. Frisch erlegtes Wild, mit der Angel gefangener Besugo (Seebrasse) und getrockneter, gesalzener Bacalao (Kabeljau) in allen Variationen.
————————————————————————————————————————— Stilvolle Hotels im Baskenland findet man bei Spanien mit Flair. —————————————————————————————————————————
Und weil sich im Baskenland gesellschaftliches Leben in der Hauptsache ums Essen dreht, hat man dort zur Tapas-Kultur – dem Txiketeo oder auch Poteo – eine ganz besondere Beziehung. Der Brauch, sich am Tresen der Bars wie von einem Büfett die Minirationen, Pintxos genannt, selbst zu holen und im Freundeskreis mit einem Zurito (Bierchen) oder einem Txakolí, dem typischen Wein, im Stehen zu verspeisen, ist ein ausgesprochen gesellschaftliches Ereignis. Von Bar zu Bar geht es. Probiert werden außerdem Rioja aus dem baskischen Teil des Anbaugebiets oder vielleicht ein Pacharán, Schlehenlikör auf der Basis von Anis.
TxoxDie Saison für den Txox, das Sidra-Trinken, beginnt Mitte Januar, so um den 21., dem Fest des San Sebastián, und geht bis Mitte April. Die im Baskenland verwurzelte ländliche Tradition zieht während dieser Zeit Tausende von Personen in die Sidrerías, wo man den Apfelwein direkt aus dem Fass, den „kupelas“, ins Glas füllt, um den neuen Jahrgang zu testen. Auf den Ruf „Mojón!“ beenden die „Catadores“, Männer, die ausschenken, ihr Schwätzchen und zielen mit dem unter Druck herausschießenden Strahl Apfelwein ins Glas des Wartenden. Schnell müssen die jeweils Nächsten herantreten, soll kein Tropfen vergeudet werden. Die Methode macht übrigens Sinn, denn so kommt Sauerstoff ins Glas, der die Sidra noch prickelnder, frischer und fruchtiger erscheinen lässt.
Begleitet wird der Txox traditionell von Tortilla mit Bacalao (Klippfisch, irrtümlich oft Stockfisch genannt), frittiertem Bacalao mit Paprika oder Chuletón, einem großen Kotelett vom Grill. Zum Nachtisch gibt es Käse, geräucherten Idiazábal, mit Membrillo (Quittengelee) oder Walnüssen.
JahreszeitenDas kleine Baskenland mit seinen drei Provinzen Álava (Vitoria), Guipúzkoa (San Sebastián) und Vizkaya (Bilbao) liegt eingebettet zwischen Frankreich, Navarra, La Rioja, Kastilien-León und Kantabrien. Meer und Berge bilden eine Einheit und sorgen für die Einmaligkeit der einfachen, aber vielseitigen traditionellen baskischen Küche, die sich am besten auf einem Gang durch die Jahreszeiten erfassen lässt.
Beginnen wir mit Weihnachten: An diesem Fest darf der Besugo (Seebrasse) aus dem Ofen nicht fehlen. An Dreikönig Angulas, die sündhaft teuren kleinen Glasaale.
Im Februar Merluza (Seehecht), Star am baskischen Küchenhimmel, paniert, in Sauce oder als Kokotxas (Seehechtbäckchen) zubereitet.
Im März und April Cordero (Lamm), um Frühjahrspilze und junge Erbsen zu begleiten. Anschließend Anchoas (Sardellen) mit scharfer Pfefferschote und Knoblauch.
Im Sommer Salate, Pisto-Gemüse, gebratene oder gefüllte Paprikaschoten. Dann Chipirones (kleine Tintenfische), gefüllt oder in ihrer Tinte, und Bonito, der Tunfisch aus dem Norden, aus dem das berühmte Fischergericht Marmitako gekocht wird. Schlusspunkt des Sommers bilden die Sardinas (Sardinen), die wie überall mit Vorliebe draußen auf dem Grill zubereitet werden.
Dann folgt schon Herbstliches: Caza (Wild) mit einem guten Wein aus Rioja Alavesa, dem baskischen Teil des Anbaugebiets. In Rotwein gegarte Pfirsiche und Birnen, Panchineta de Tolosa (mit Creme gefüllte Blätterteigteilchen), Tostadas de crema (die der Leche Frita, dem gebratenen Pudding, entspricht) und Spinatkuchen.
PurrusaldaWer es leicht mag: Die Fischsuppe Purrusalda mit Bacalao ( Klippfisch) stärkt Leib und Seele. Tausend Kapitel wären an dieser Stelle nötig, um die zahlreichen Rezepte aufzuzählen, die die baskische Küche mit dem ganzjährig verfügbaren Trockenfisch bereithält: a la vizcaína, al pil-pil, al ajoarriero, mit grünen Paprikaschoten, al club Ranera… Übrigens heißt es, das Baskenland sollte man nicht verlassen, ohne mindestens drei verschiedene Rezepturen ausprobiert zu haben. Claudia Mussotter
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plat du jourPatrick SpiesNach seiner Lehre in Fulda kochte Patrick Spies bei Reto Mathis food affairs in St. Moritz, bei Jörg Müller auf Sylt und in der Villa Hammerschmiede in Pfinztal. 2009 erhielt er dort seinen ersten Michelin-Stern . Seit Anfang 2011 ist er Chef im Restaurant L'étable in Bad Hersfeld und erkochte sich Ende 2011 dort erneut einen Stern. Seine Küchenrichtung beschreibt er als "klassisch französisch mit modernen Akzenten."
Kochmonster besuchte Patrick Spies in seiner Küche im L'étable in Bad Hersfeld und produzierte sechs exclusive, nachkochbare Highend-Rezepte mit ihm, die nun nacheinander hier veröffentlicht werden. Ebenfalls exklusiv auf Kochmonster: Zu vielen dieser sehr anspruchsvollen Rezepten gibt es sogar Step-Fotos, mit denen man dem Sternekoch ganz genau auf die Finger sehen kann. Wir beginnen mit der wundervollen Vorspeise "Dorade „Hausfrauen Art“ mit Birkenrauch, Joghurt, Gurke, Apfel und Pumpernickel". das jüngste gericht Cannoli di ricottaCannoli, kleine Rohre, gehörten früher zur katholischen Fastenküche, wie so manch anderes Schmalzgebackenes. Die Erklärung ist einfach: Fleischlos die Fastenzeit zu überstehen, hieß auch, durch andere Lebensmittel Kraft zu bekommen. Und mit dem in Schmalz Frittiertem wurden viele energiespendende Kalorien verabreicht. Auch das Rezept des Berliner Szene-Italiener Pino Bianco ist nichts für Kalorienphobiker. Zum Rezept... TYPO3 Cumulus Flash tag cloud by TYPO3-Macher - die TYPO3 Dienstleister (based on WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck) requires Flash Player 9 or better. kochmonster – Deutschlands erstes Kochportal für Männer. Mit aktuell 334 sorgfältig auf Hobbyküchen-Verhältnisse angepasste Highend-Rezepten von internationalen Starköchen wie Dieter Müller, Hans-Stefan Steinheuer, Gordon Ramsay, Jörg Sackmann, Tim Raue, Harald Rüssel, Christian Jürgens, Douce Steiner, Christian Rach, Simon Taxacher, Björn Freitag, David Thompson, Johanna Maier, Kolja Kleeberg, Johannes King, Gunther Ehinger, Thomas Kammeier, Ali Güngörmüs, Roland Trettl, Mario Lohninger, Christian Scharrer, Bernd Siener, Hans Gerlach, Michel Roux, Michael Wollenberg, Karl-Josef Fuchs u.v.m. Diese Rezepte sind unseren registrierten Mitgliedern vorbehalten. Anmeldung mit Name und Mailadresse, es müssen keinerlei weitere Daten angegeben werden, die Mitgliedschaft ist kostenlos, alle Daten werden natürlich vertraulich behandelt und dienen nur zur internen Verwaltung unserer Mitgliedschaften.
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