
Der Kochbuch-Haudegen Kay-Henner Menge hat sich zur Erntezeit von Obst & Gemüse wieder etwas ganz besonderes ausgedacht: "Marmeladen, Konfitüren & Gelees selbst gemacht" heisst das Buch, dem er praktischerweise auch noch einen ausziehbaren Einfülltrichter aus geschmacksneutralem Silikon beilegt. Obst und Gemüse können mit den einfach-raffinierten Rezepten zu Marmeladen, Konfitüren oder Gelees verarbeitet werden. Rote-Grütze-Konfitüre, Apfelgelee oder Maracuja-Curd sorgen für kulinarische Abwechslung.
Kochmonster verlost das Buch im Wert von 12,95 Euro. Preisfrage: Welche orientalische Zutat macht Menges Rezept "Scharfer Obatzter mit Apfel im Käsering" scharf? Antwort nur per mail (Betreff: Marmelade) bis zum Montag, 13. September 2010, 12 Uhr.
Kochmonster-Mitarbeiter und ihre Angehörigen dürfen nicht mitspielen. Sollte mehr als eine richtige Zuschrift eingehen, entscheidet das Los; der Rechtsweg ist ausgeschlossen; die Teilnehmer willigen ein, im Falle des Gewinnes mit vollem Namen und Stadt (oder PLZ) auf www.kochmonster.de als Gewinner genannt zu werden. Wenn Sie dies nicht wünschen, nehmen Sie bitte nicht an dem Gewinnspiel teil. Durch die Nennung des Gewinners wollen wir zeigen, dass es bei Kochmonster tatsächlich Preise und Gewinner gibt – hier wird im Gegensatz zu vielen Online-Gewinnspielen nichts vorgekaukelt. Viel Glück!
Dieses vegetarische Gericht kommt zwischen Himalaya und Sri Lanka meist als einfache Suppe aus Linsen (Dal) mit etwas Reis (Bhat) und ein paar Gemüsen auf den Tisch, Letztere in Nepal gern in der für unseren Gaumen schwer ertragbaren Yak-Butter gedünstet. Wir aber wollen wie immer etwas schicker speisen und gönnen dem kargen Mahl einen Gourmet-Upgrade.
Kochmonster präsentiert dieses Hauptspeisenrezept von Peter Wagner mit 13 Step-Fotos. Zum Rezept...

Schwein ist das beliebteste Fleisch der Deutschen, aber nur eine verschwindende Minderheit der Tiere, die als Schnitzel, Braten oder Wurst auf unseren Tellern landen, hatten auch ein Leben vor dem Tod – artgerecht gehalten und nicht in Massenhaltung gequält. Doch es gibt sie noch, die Glücksschweine: Abseits von den Großbetrieben züchten engagierte Bauern Tiere unter Idealbedingungen und retten zugleich wertvolle Rassen vor dem Aussterben.
Kochmonster-Herausgeber Peter Wagner hat für das Buch des Berliner Koches Wolfgang Müller, "Schwein – das große Kochbuch" 15 dieser Rassen bis hin zu ihrer Verwendbarkeit in der Küche portraitiert und die Bezugsadressen recherchiert. Kochmonster setzt die 15-wöchige Reihe "Schwein der Woche" fort mit dem Duroc fort. Das Duroc ist die in den USA am weitesten verbreitete Schweinerasse, die aber auch in vielen anderen Ländern der Welt eine große Rolle spielt, wenn saftiges, und nur leicht marmoriertes Schweinefleisch erzeugt werden soll.. Zur Sau...
Nachdem er durch das Engagement als Sat1-Juror ordentlich Bargeld in die Gastro-Kriegskasse schütten konnte, hat Tim Raue nun Anfang September sein eigenes "Restaurant Tim Raue" in der Kreuzberger Rudi-Dutschke-Straße eröffnet. Er bleibt seinem Cross-Asia-Kochstil treu, hat Souschef Steve Karlsch und ein paar wichtige Postenköche aus seinem Ex-Wirkungskreis "Ma" im Hotel Adlon mitgenommen. Gattin Marie Anne leitet wieder den Service – und auch die Karte rangiert klar im Hochpreissegment: 38-66 € pro Gericht, Menüs 98-148 €. Rudi-Dutschke-Straße 26, 10969 Berlin, di-sa 12-14 Uhr und 19-22 Uhr; Tel: 030-25937930.
Endlich: Auf das erste Buch des besten Koches Hamburgs und aktuell "Koch der Woche" bei Kochmonster, Thomas Martin, haben die Freunde seiner Arbeit lange warten müssen. Der Chef im Hotelrestaurant Louis C. Jacob hoch über der Elbe hält sich im Vergleich zu vielen typischen Signature-Bücher heutiger Küchenstars mit dem Selbstlob angenehm zurück – er schwingt lieber den Gewürzstreuer als das Weihrauchfass. Die Produkte und das, was aus ihnen durch Martins Kunstfertigkeit entsteht, sind stets im Vordergrund, und das ist gut so. Zur Rezension...
Küchenkunst auf höchstem Niveau vom Zweisterne-Koch Hans-Stefan: Diese Variation von der Tomate arbeitet auch die süße Komponente im Geschmack des Gemüses fein heraus. Nur bei den Dosentomaten ging dem Koch ein wenig die Oralphantasie durch: Mit "Pellatio"-Tomaten sind natürlich die geschälten ("pelati") Dosenfrüchte gemeint.. Zum Rezept...

Mit der „Cooking Slot Machine“ präsentiert der ewige "Junge Wilde" Piratenkoch Stefan Marquard seine erste App für das iPhone. Zielgruppe sind aber weniger die ambitionierten Hobbyköche, sondern eher Spielernaturen: Durch Schütteln des iPhones werden Hauptgerichte, Beilagen und eines von über 20 „Special Flavors“ wild zusammengemixt. „Freunde der experimentellen Küche können sich mit dieser App mal so richtig austoben und gleich per Facebook oder Twitter ihrer Community mitteilen, ob es schmeckt“, wirbt Marquard. Bis zum 30. August kostet die App mit zunächst 35 Marquard-Rezepten wie „Bratkartoffeln mit saurer Blutwurst“ oder „Mit Vanille gepiercter Zwiebelfisch“ 1,59 Euro, danach 3,99.
Die Show galt als einer der zentralen Reichweitenhoffnungen des schlingernden Senders Sat 1 – und fiel prompt gnadenlos durch bei der Kernzielgruppe: Die Auftaktsendung von "Deutschlands Meisterkoch" am 27. August wollten nur 780.000 Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren sehen. Ein mickriger Marktanteil von 7,5, vergeblich angesendet gegen RTLs "Wer wird Millionär (2,27 Mio Zuschauer 14-49). Ist die Zeit der Kochshows zur Primetime vorbei, oder liegt's an der Jurybesetzung – nur ein kantig-kundiger Tim Raue und zwei Küchen-Knechte mit nicht minder spärlichem Haarwuchs?
Wie auch immer: mit einer Gesamt-Reichweite von nur 1,17 Mio Zuschauern (alle ab 3 Jahren) schafft es "Deutschlands Meisterkoch" noch nicht einmal in die Top Ten der deutschen Kochsendungen, wie sie das Portal Meedia zusammengetragen hat:
Das Kochmonster meint: Das Format ist gar nicht so schlecht, Sat 1 hätte einfach nur näher am BBC-Original oder der sehr gelungenen australischen Lizenz-Umsetzung bleiben müssen.

Früher trugen Nationen Streit-Themen dieser Größenordnungen auf dem Schlachtfeld aus. Gut, dass es dafür inzwischen EU-Gremien gibt: Der jahrelange Konflikt zwischen französischen und Schweizer Käseherstellern darüber, wer von beiden seinen Gruyère-Käse mit dem renommierten Label "geschützte Ursprungsbezeichnung" international vermarkten darf, ging zugunsten der Schweiz aus. Die EU-Kommission folgte damit dem Argument, die Namens-gebende Stadt Gruyère liege nun mal im Kanton Fribourg – und damit in der Schweiz.
Das Kochmonster meint: Das ist sowieso alles Käse. Wer jemals in den Kantonen Fribourg oder im Wallis beim Käsehändler war, weiss, dass die Schweizer ihren besten Greyerzer niemals exportieren würden. Den essen sie nämlich komplett selbst auf.

Das zweite deutsche Magazin für "Männer mit Geschmack" nach Kochmonster geht in die nächste Runde: Die aktuelle Ausgabe von Gruner&Jahrs Männerkochheft "Beef!" erwärmt das Herz des Mannes an Herd & Tisch mit einem großen Special zum Selber-Räuchern, spannend fotografierten Rezepten, Reportagen über Hirschzucht in Neuseeland und Deutschlands bestem Fischhändler, sowie dem 45-seitigen Heftschwerpunkt "China", für den Beef!-Chefredakteur Jan Spielhagen eigens mit dem Berliner Sternekoch Tim Raue nach Hongkong flog, um dort bis zu sieben Mal pro Tag essen zu gehen.
Auch Kochmonster-Herausgeber Peter Wagner wirkte wieder an Beef! mit. In der aktuellen Ausgabe ist die zweite Folge seiner "Küchen-Universität" zu lesen – diesmal erklärt er die wissenschaftlichen Hintergründe des Frittierens, Einfrierens und Rotationsverdampfens. Fazit: die 9,80 Euro sind ein Muss-Investment für alle Männer und andere Intensivkocher.
Mit der "Ananas" und der "Sweet Olive" machten zwei weitere Pflanzen schlapp, ansonsten gibt's aber schon ganz schön lecker was aufs Tomatenbrot: alles über die erste Ernte, die neuesten Todesfälle unserer TOMCAM und über zwei echt fiese Fruchtverweigerer in unserem Tomatenblog...

Das große Kochmonster-Sommergewinnspiel ist zu Ende. In Kooperation mit unserem Shop-Partner für Feinstkost aus dem Mittelmeer-Raum, delitrade, verlosen wir einen riesigen Kulinaria-Korb mit 30 allerfeinsten Spezialitäten aus Italien – von der besten Quellwasser-Pasta, die wir kennen, über frivole Limonaden und Oliven in Sterne-Qualität bis hin zu Kochmonsters Lieblings-Nusscreme.
Die Preisfrage: Welchen Gesamtwert haben die 30 verlosten Feinkost-Spezialitäten. Am nähesten an den korrekten Preis (115,29 Euro) lag mit der Antwort 117 Euro
Julius Schneider aus 50676 Köln
Kochmonster wünscht dem glücklichen Gewinnen viel Spaß & Gutes Gelingen mit diesen Top-Produkten! Wer leer ausgegangen ist, muss nicht verzagen – die meisten dieser Spezialitäten gibt's auch im Kochmonster-Shop – erreichbar direkt über das Shopping-Symbol bei den Zutatenlisten unserer Rezepte.
Schwein, lange Zeit als vemeintlich minderes Fleisch aus der Hochküche verbannt, kehrt seit Kurzem im Galopp auf die Speisekarten der Spitzengastronomie zurück. Der Berliner Sternekoch Wolfgang Müller hat mit "Schwein – das große Kochbuch" der Sau nun ein ganzes Werk mit Highend-Rezepten gewidmet – zusammen mit Kochmonster-Herausgeber Peter Wagner, der die Texte rings um die Rezepte beisteuerte. Zur Rezension....

Zu Ehren der Nationalpflanze lässt Boliviens Präsident Evo Morales wieder Auszüge der Koka-Pflanze in ein Erfrischungsgetränk füllen: Die "Coca Colla", zunächst nur auf kleinen Testmärkten in Cochabamba und einigen Busbahnhöfen in La Paz angeboten, stieß auf große Begeisterung – die ersten 30.000 Plastikflaschen waren binnen Stunden ausverkauft. Für Morales, einst selbst Kokabauer und noch immer Ehrenpräsident der Koka-Gewerkschaft, ist die braune Brause natürlich vor allem ein weiterer Hieb im Kampf gegen den aus seiner Sicht imperialistischen US-amerikanischen kulinarisch-industriellen Komplex.
Das Kochmonster meint: Bei den Tonnen Zucker, die sie auch in Bolivien in die Cola schütten, reisst es das bisschen Koks auch nicht raus.
„Sous Vide für alle“ – mit diesem Claim verspricht der Baden Badener Küchengerätehersteller Domnick, das Garpunkt-Hochseiltanzen der Sterneköche, für das Geräte ab 2.000 Euro benötigt werden, in die häusliche Kochumgebung zu transportieren. „Essen & Trinken“ und der „Feinschmecker“ singen in ihren aktuellen Ausgaben Lobeshymnen auf die Badenser Wasserbäder unter 1.000 Euro – Kochmonster testete das 10-Liter-Gerät zum Garen von Fleisch, Fisch oder Gemüsen im Vakuumbeutel (sous vide – ohne Luft) im möglichst gleichmäßig temperierten Wasser mit zwei Teams über mehrere Wochen und kommt zu einer etwas differenzierteren Einschätzung. Zum Testbericht...
Natürlich ist es ziemlich vermessen, ein Rezept für den perfekten Kartoffelsalat anzubieten. Mit oder ohne Schale gekocht, eiskalt oder lauwarm, mit Speck oder Mayo, oder doch lieber mit leichtem Yoghurt und Erbsen? Oder gar irgendwas völlig Abgefahrenes wie ein hochkant hingestellter Molekular-Salat (Foto)?
Nicht streiten, hier kommt je ein Rezept für den besten Kartoffelsalat der drei Grundglaubensrichtungen „Schwäbisch“ (aus Pellkartoffeln mit schlunziger Brühe-Vinaigrette) als kunterbunter Rübenspaß und in der Form eines Bernsteins mit Einschlüssen. mehr...
Das perfekte Schnitzel gibt es nicht, denn es entsteht stets im Auge (und Gaumen) des Betrachters. Für den einen ist der Beistelltisch-große, hauchdünne Kalbslappen beim Figlmüller in Wien die Offenbarung, andere schwören auf daumendicke Briketts aus dem Schweinepopo, ganz andere finden in Biohuhn mit Müslipanade ihre Erfüllung.
Wir wollten dieses Thema zur Abwechslung etwas wissenschaftlicher angehen und testeten acht verschiedene Panaden (siehe auch die Step-By-Step-Anleitung im Kochmonster-Rezept "Das perfekte Schnitzel") unter gleichen Grundbedingungen: Schnitzelfleisch aus der Putenbrust, identisch gewürzt, mehliert und durchs Ei gezogen, alle in der gleichen großen (beschichteten) Pfanne bei mittlerer Temperatur in ausreichend Fett (Traubenkernöl und Butter im 80:20-Verhältnis) goldbraun ausgebacken und vor dem Verzehr auf Küchenkrepp entfettet. Einige der Panaden wurden zusätzlich mit verschiedenen Fleischsorten (Schwein, Kalb, Wildschwein, Hirsch, Fischfilets) getestet. Hier geht's zum Schnitzel-Seminar
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